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280 neue Wohneinheiten: Baugebiet "Im Rosenfeld" wird europaweit ausgeschrieben


28.09. 2018

BN - Die Stadt Bonn wird per europaweiter Ausschreibung einen Investor für das Baugebiet "Im Rosenfeld" in Buschdorf suchen. Das hat der Rat in seiner Sitzung am Donnerstag, 27. September 2018 beschlossen. Im Baugebiet sollen etwa 280 Wohneinheiten entstehen.

Das Baugebiet befindet sich in Bonn-Buschdorf zwischen der Autobahn 555, der Stadtgrenze zu Bornheim, der Buschdorfer Straße, der Stadtbahnlinie und der Schickgasse. Die Stadt besitzt dort 171.000 Quadratmeter Fläche. Davon will sie 56.000 Quadratmeter an einen Investor zum Preis von mindestens 12 Millionen Euro verkaufen.

Die Ausschreibung sieht vor, dass der Investor auf eigene Kosten und nach den Vorgaben der Stadt unter anderem die öffentlichen Verkehrsflächen, die öffentlichen Grünflächen sowie die Erschließungsanlagen inklusive Lärmschutzwall und Lärmschutzwand herstellen soll. Außerdem soll der Investor eine sechsgruppige Kindertageseinrichtung nach städtischen Vorgaben planen und bauen.

Der Investor wird vertraglich verpflichtet werden, beim späteren Verkauf (oder der Vermietung) der Einzel-, Doppel- und Reihenhausgrundstücke junge Familien bevorzugt zu berücksichtigen. Dem Investor soll die Möglichkeit offen bleiben, neben dem Verkauf der Doppel- und Reihenhäuser eventuell auch ein Miethausmodell anzubieten. Dabei sollte zu ortsüblichen Mieten bevorzugt an junge Familien zur Eigennutzung vermietet werden.

Gemäß dem Grundsatzbeschluss des Rates von April 2017 für eine verbindliche 30-Prozent-Mindestquote für geförderten Wohnungsbau wird dem Investor aufgegeben werden, geförderten Wohnungsbau vorzusehen. Von den geplanten etwa 280 Wohneinheiten sollen circa 80 im Geschosswohnungsbau errichtet werden, die weiteren in Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern. Zur Erfüllung der Quote ist der Geschosswohnungsbau zu 100 Prozent gefördert zu realisieren.

Zudem soll der Investor im gesamten Projektgebiet für eine Glasfaserverbindung bis in die einzelnen Wohneinheiten sorgen.

Die Entscheidung für einen Investor soll je zur Hälfte anhand des eingereichten Nutzungskonzeptes und des Preisangebotes getroffen werden. Zur abschließenden Bewertung der Nutzungskonzepte wird der Rat der Stadt Bonn eine Fachjury mit Vertretern aus der Politik, dem Städtebau- und Gestaltungsbeirat sowie der Stadtverwaltung benennen.

Der obsiegende Investor wird in einem zweiten Schritt verpflichtet, in enger Abstimmung mit der Stadt einen städtebaulichen Wettbewerb mit drei Architekturbüros durchzuführen. Die mit dem Städtebau- und Gestaltungsbeirat sowie dem Planungsausschuss abzustimmenden Ergebnisse müssen verbindlich umgesetzt werden.




 


 

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