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Aktuelles Datum

20. Juli 2018



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Aktueller Bericht zur denkmalgerechten Instandsetzung der Beethovenhalle


19.06. 2018

BN - Die Arbeiten auf der Baustelle Beethovenhalle schreiten voran. Einen Überblick über die aktuelle Situation bei der denkmalgerechten Instandsetzung und Modernisierung der 1959 eröffneten Veranstaltungshalle gibt die Stadtverwaltung in einer Mitteilungsvorlage für die Fachgremien und den Rat am 10. Juli 2018.

In den zurückliegenden Monaten sind die sehr (zeit-) aufwändigen Untersuchungen zu Kampfmitteln auf dem Gelände der Beethovenhalle abgeschlossen worden. In verschiedenen Bereichen ist mit Tiefbauarbeiten, Verbesserungen des Baugrundes, Unterfangungsarbeiten, der Verlegung von Grundleitungen sowie Beton- und Stahlbetonarbeiten begonnen worden.  Künftig wird die Beethovenhalle über ein unterirdisches Technikgebäude verfügen; dafür ist die Baugrube fertiggestellt, die Arbeiten für die Bodenplatte sind in Gange.

Tieferlegung des Studio-Bodens beginnt

Während im Treppenhaus und im Bereich der hinteren Bühne das Hochdruckinjektionsverfahren nahezu abgeschlossen ist, mit dem Baugrund und Unterfangungsmaßnahmen verbessert werden, wurden im Studio die Wände mit Microbohrpfählen unterfangen. Dort folgt nun die eigentliche Tieferlegung des Studio-Bodens, damit das Studio künftig als Probenort für das Beethoven-Orchester dienen kann.

Unterdessen laufen am Dach und an der Fassade die Betonsanierungen planmäßig. Tuffstein- und Klinkerfassaden werden mit der Unteren Denkmalbehörde und der Vertretung der Urheberrechte bemustert und abgestimmt. Für die Fassaden- und Fensterarbeiten wird die Werkstatt- und Montageplanung erarbeitet.

Kostenprognose liegt bei knapp 84,3 Millionen Euro

Derzeit geht die Stadt von einer baulichen Fertigstellung der Beethovenhalle Ende Februar 2020 und einem Betriebsbeginn in der zweiten Jahreshälfte 2020 aus. Das aktuell vom Rat der Stadt Bonn freigegebene Budget beträgt 79 Millionen Euro (inklusive anteiliger Umsatzsteuer). Die Kostenprognose beläuft sich auf 84,3 Millionen Euro (inklusive anteiliger Umsatzsteuer). Diese ist u.a. begründet in Kostensteigerungen bzw. Mehrmengen bei der Sanierung der Lüftungsschächte, zusätzlichen Rohbauarbeiten und Dachraumertüchtigungen im Großen Saal, der Restaurierung der historischen Türen sowie Zusatzleistungen in der Technischen Gebäudeausrüstung, beim Tragwerk, der Objektplanung und der Brandschutzberatung. Einige bauausführende Unternehmen und Fachplaner haben – mit Verweis auf einen gestörten Bauablauf - bereits baubetriebliche Nachträge in Höhe von knapp 4,9 Millionen Euro vorgelegt, die derzeit von einem Gutachter geprüft werden. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass diese nicht bzw. nicht in voller Höhe gerechtfertigt sind und damit auch nicht vollständig zahlungswirksam werden. Erfahrungen in der Baubranche zeigen, dass die Nachträge in der Regel nur schwer durchsetzbar sind.




 


 

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