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Mähboote entfernen Algen im Rheinauensee


16.04. 2018

BN - Zwei Mähboote werden ab morgen, Dienstag, 17. April 2018, den Rheinauensee von Algen und Unterwasserpflanzen befreien. Da im Frühling die Wassertemperaturen steigen und die Pflanzen sehr stark wachsen, hat die Stadt bereits jetzt eine Fachfirma mit den Arbeiten beauftragt. Dies soll verhindern, dass die Wasseroberfläche zuwächst und von einer Pflanzenschicht bedeckt wird. Die Mähboote werden etwa zwei Wochen im Einsatz sein.

Bei den Mähbooten handelt es sich um Amphibienfahrzeuge, die von Menschen gesteuert werden. Sie schneiden Algen und Unterwasserpflanzen ab, nehmen sie auf und transportieren sie an das Ufer.

Nach den Mäharbeiten wird der See zunächst frei bleiben, so dass Bootsverleih, Modelbootvereine und Angler in dieser Saison ohne Einschränkungen aktiv sein können. Wie schnell neue Algen nachwachsen, ist vom Wetter abhängig. Die Mitarbeiter werden die Situation während der Sommermonate kontinuierlich beobachten.

Stadt sucht nach einer langfristigen Lösung für den Rheinauensee 

Das massive Algenwachstum im Rheinauensee ist ein Problem, welches in vielen niedrigen, stehenden Gewässern vorkommt. Die Ursache sind organische Ablagerungen am Grund des Sees, bestehend aus Laub, Tierkot und Essensresten, die beim Füttern der Tiere zurückbleiben. Dadurch entsteht ein Überschuss an Nährstoffen, die – begünstigt durch Licht und Wärme – das Algenwachstum stark fördern. 

„Die Mähboote beseitigen also vorerst nur die Symptome, nicht aber die Ursache des Problems“, erklärt Dieter Fuchs, Leiter des Amtes für Stadtgrün. Um eine langfristige Lösung für den Rheinauensee zu finden, wird die Stadt nach den Mäharbeiten den Schlamm am Grund des Sees genauer untersuchen lassen. Unter anderem müssen die Zusammensetzung und die Höhe der Masse gemessen werden. Abhängig von den Ergebnissen wird das Amt für Stadtgrün ein geeignetes Verfahren auswählen, um das Algenproblem zu beseitigen. 

„Eine Möglichkeit wäre, den Wasserspiegel abzusenken und den Schlamm abzusaugen. Wir prüfen aber auch Alternativen“, so Fuchs. „Denkbar wäre es auch, hocheffektive Belüftungsgeräte im See zu installieren. Die permanente Sauerstoffzufuhr lässt die Ablagerungen schneller verrotten und verhindert, dass sich neue bilden.“ 

Nach Auswahl des Verfahrens sollen die weiteren Maßnahmen ab Herbst 2018 durchgeführt werden. Die notwendigen Haushaltsmittel hierfür sind bereits angemeldet.




 


 

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