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Vollsperrung Maximilianstraße: Geänderte Verkehrsführung hat sich größtenteils bewährt


06.02. 2018

BN - Die geänderte Verkehrsführung in der Bonner Innenstadt durch die Vollsperrung der Maximilianstraße in Richtung Hauptbahnhof hat sich grundsätzlich bewährt. Aufgrund umfangreicher Beobachtungen des Verkehrsgeschehens zieht das Tiefbauamt der Stadt Bonn diese erste Zwischenbilanz nach vierwöchiger Dauer der Sperrung.

Hintergrund für die Sperrung der Maximilianstraße bis voraussichtlich Mitte April ist der Neubau des Maximiliancenters (ehemals Südüberbauung), für den momentan der Straßenraum in Anspruch genommen werden muss. Nach den zu erwartenden anfänglichen Schwierigkeiten bei einem so schwerwiegenden Eingriff in den Innenstadtverkehr und die damit verbundene Kappung des Cityrings hat sich die Lage zwischenzeitlich weitestgehend eingespielt.  Insbesondere morgens ist die Situation rund um Maximilianstraße, Kaiserplatz und Am Hofgarten entspannt. Nachmittags allerdings bildet sich für rund 45 Minuten ein mehr oder weniger langer Rückstau der Linksabbieger aus der Straße Am Hofgarten auf die Adenauerallee und auch am Rechtsabbieger vom Belderberg in Richtung Kennedybrücke besteht ein Engpass.

Umgesetzte Nachbesserungen

Überall dort, wo es sich inzwischen als sinnvoll und notwendig herausgestellt hat, hat das Tiefbauamt entweder selbst nachgebessert oder nachbessern lassen.

  • Einzelne Fahrzeuge in der Straße Am Hofgarten in Fahrtrichtung Kaiserplatz blockierten entgegenkommende Fahrzeuge. Lösung: Einrichtung der unechten Einbahnregelung Am Hofgarten. Das bedeutet, dass die Einfahrt nur von Norden her erlaubt ist; Anlieger und Gäste des dortigen Hotels können aber weiter dort parken.
  • Kleinere Korrekturen an Beschilderung und Markierung
  • Ergänzung durch eine zweite Wegweisungstafel an der Adenauerallee in Fahrtrichtung Norden
  • Aktualisierung der wegweisenden Beschilderung für Fußgänger im Baustellenbereich

Die Staus am Nachmittag vom Linksabbieger Am Hofgarten in die Adenauerallee  und vom Rechtsabbieger Belderberg auf die Berliner Freiheit in Richtung Kennedybrücke hat das Tiefbauamt ebenfalls analysiert und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Abhilfe lässt sich an beiden Engpässen aber aus den nachfolgenden Gründen leider nicht schaffen.

Linksabbieger Am Hofgarten

Wesentliche Ursache für den langen Rückstau des Linksabbiegers am Nachmittag ist die Fußgängersignalanlage Am Hofgarten. Fußgänger, die hier die Adenauerallee queren, haben Vorrang vor dem abbiegenden Kfz-Verkehr, der damit seine Grünzeit nicht vollständig ausnutzen kann. Hier kann das Tiefbauamt nicht nachbessern, denn zweispuriges Abbiegen in einen Fußgängerüberweg hinein ist nicht mehr erlaubt. Diese zwingende Vorgabe führt dazu, dass den nach links abbiegenden Fahrzeugen aus der Straße Am Hofgarten in die Adenauerallee nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht. Eine Verlängerung der Grünzeit dieser Ausfahrt wäre nur zu Lasten der Grünzeiten der Adenauerallee möglich, was kontraproduktiv wäre. Dies stünde im Übrigen genau im Gegensatz zu Forderungen einer Verlängerung der Grünzeiten auf der Adenauerallee.

Ein weiterer Grund für den Rückstau Am Hofgarten ist der Stau auf der Adenauerallee in Richtung Norden. Dieser Rückstau wird im Wesentlichen durch den nicht leistungsfähigen Abfluss von der Kennedybrücke im Knotenpunkt Konrad-Adenauer-Platz in Beuel verursacht. Hierdurch staut sich der Verkehr auf der Kennedybrücke im nachmittäglichen Berufsverkehr bis zur Bonner Rheinseite zurück und verhindert, dass die Rechtsabbieger von Süden kommend zügig abfließen können. Der Rückstau in der Adenauerallee wird also nicht durch eine zu kurze Grünzeit des Rechtsabbiegers vom Belderberg zur Brücke verursacht. Die Forderung nach einer Verlängerung dieser Grünzeit wäre nicht zielführend und ohnehin nur zu Lasten der Grünzeit des Bertha-von-Suttner-Platzes möglich.

Eine weitere Ursache für die nicht ausreichende Leistungsfähigkeit der Adenauerallee ist der Fußgängerüberweg südlich des Koblenzer Tors. Hier erhält der sehr starke Fußgängerstrom mit gewisser Priorität  Grün, was angesichts der starken Fußgängerfrequenz auch beibehalten werden soll.

Rechtsabbieger Belderberg/Berliner Freiheit/Kennedybrücke

Auch dieser Leistungsengpass lässt sich nicht auflösen. Die Forderung nach einer Abschaltung der dort vorhandenen Ampel für nach rechts abbiegende Fahrzeuge lässt sich nicht umsetzen, weil der Zweirichtungs-Fahrradweg gequert wird. Hier ist eine Signalisierung unverzichtbar. Aus dem gleichen Grund wäre eine Freigabe der Ausfahrt aus der Straße Am Boeselagerhof  auf die Kennedybrücke nur mit einer Ampel an dieser Einmündung möglich. Die Folge wäre, dass die Leistungsfähigkeit im Hinblick auf den Individualverkehr, vor allem aber der Komfort für den Fußgänger- und Radverkehr der Kennedybrücke, deutlich reduziert würde.

Linksabbieger Belderberg

Die Situation am provisorischen Linksabbieger vom Belderberg zum Bertha-von-Suttner-Platz ist zu allen Zeiten entspannt. Die Grünzeit beträgt derzeit 15 Sekunden, was einerseits zur Bewältigung des Linksabbiegeraufkommens ziemlich genau ausreicht, andererseits den entgegenkommenden Verkehr aus der Straße Sandkaule nicht über Gebühr belastet. Der dort zeitweise auftretende Rückstau erreicht nicht unzumutbare Ausmaße.

Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass diese Verkehrsbeziehung aufgrund der baustellenbedingten Einbahnregelung in der Römerstraße derzeit wesentlich schwächer belastet ist, als bei einem Zweirichtungsverkehr auf der Römerstraße.

Fazit

Zusammenfassend hat die Stadt Bonn nach eingehender Beobachtung des Verkehrsgeschehens in der Bonner Innenstadt nach derzeitigem Stand die Nachbesserungen vorgenommen, die möglich waren.




 


 

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