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Diese Einsätze hat das Sturmtief in Bonn verursacht


03.01. 2018

BN - Das Sturmtief Burglind hat auch in Bonn zu zahlreichen Einsätzen für Feuerwehr und Stadtordnungsdienst geführt. Stadtförster Sebastian Korintenberg und seine Mitarbeiter werden noch einige Tage die Bonner Waldwege freiräumen.

Die Feuerwehr rückte bis zum frühen Nachmittag zu knapp 80 Einsätzen im gesamten Stadtgebiet aus, um blockierte Fahrbahnen und beschädigte Autos und Gebäude von umgestürzten Bäumen zu befreien. Insgesamt sind rund 100 Einsatzkräfte der drei Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr und sieben Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz gewesen.

Acht Kolleginnen und Kollegen des Stadtordnungsdienstes haben bis zum Nachmittag rund 25 Gefahrenstellen in ganz Bonn angefahren. Hier ging es um Bäume, die umgefallen waren oder nicht mehr standsicher, aber auch um umgekippte Bauzäune und Absperrungen sowie Straßenschilder, die gesichert werden mussten.

Umgekippte Bäume im Stadtwald und der Rheinaue

Der Sturmschwerpunkt lag laut Stadtförsterei Bonn auf der Kottenforst-Höhenlage. Kontrollgänge am Morgen haben ergeben, dass auf dem Venusberg, im Mittelhang unterhalb der Uniklinik und im Kaiserpark rund 150 Bäume umgekippt sind. Es handelt sich um Fichten, Kiefern, Lärchen und Küstentannen sowie einige Laubbäume, was mit der anhaltenden Nässe der vergangenen Tage zu tun hat. Die meisten Straßen sind noch am Mittwochmorgen durch die Feuerwehr geräumt worden.

Die Mitarbeiter der Stadtförsterei haben am Mittwochvormittag damit begonnen, Gefahrenstellen an Straßen und Häusern zu beseitigen. Als nächstes steht die Räumung der Hauptwanderwege im Wald an, danach kommen die Nebenwege und die Waldflächen. "Das wird sicherlich die kommenden Wochen in Anspruch nehmen, weil die Massen sehr ungleichmäßig verteilt sind", erklärt Stadtförster Korintenberg. Da viele Wege noch nicht geräumt sind und viele Bäume nicht standsicher, rät der Stadtförster ausdrücklich von Waldspaziergängen ab. 

Auch im Stadtgebiet kontrolliert das Amt für Stadtgrün Baumschäden. Laut Peter Kießling sind größere Schäden ausgeblieben. In der Rheinaue sind ersten Schätzungen zufolge mehr als zehn Bäume umgekippt. Auf dem Gelände der Don Bosco Schule muss eine Eiche gefällt werden. Im Godesberger Stadtpark ist ein Mammutbaum umgefallen, und auf dem Südfriedhof sind bei fünf Zedern die Kronen abgebrochen. Drei der Bäume müssen deshalb in den kommenden Tagen gefällt werden. Eine Kastanie ist auf das Basecamp-Gelände gefallen und hat dabei den Zaun und eine Kuh-Plastik beschädigt.

Tiefbauamt verzeichnete erhöhten Pegel am Godesberger Bach

Für das Tiefbauamt berichtete Amtsleiter Peter Esch von zwei Bäumen am Mühlenbach, die umgefallen sind. Von den beiden Bäumen geht keine Gefahr aus, denn sie liegen nicht im Verkehrsbereich von Wegen, Straßen oder Plätzen.

Am Mittwochmorgen hatte zudem ein Alarmpegel am Godesberger Bach einen erhöhten Wert angezeigt. Die Messstelle verzeichnete gegen 7 Uhr einen Anstieg von rund 0,3 Metern auf 1,1 Meter. "Das ist noch kein kritischer Wert. Aber es ist gut zu wissen, dass das System anschlägt", sagte Esch.

Die Apparatur ermittelt ständig die Pegel der Bäche. Es handelt sich um eine mit Radartechnik arbeitende Messeinheit, die zuverlässig 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, Daten an einen Verkehrsrechner übermittelt. Werden bei der Messung kritische Lagen erkannt, ermöglicht die Videotechnik eine rasche visuelle Kontrolle der Wasserstände und Brückendurchlässe. So soll die Bevölkerung möglichst früh bei plötzlich auftretendem Bachhochwasser durch Starkregenereignissen wie zum Beispiel im Juni 2016 in Godesberg gewarnt werden.




 


 

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