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Offizieller Besuch aus Minsk: Vize-Vorsitzender des Stadtexekutivkomitees zu Gast in Bonn


06.12. 2017

Nach Aufhebung des Ratsbeschlusses, der offizielle Kontakte mit der weißrussischen Partnerstadt wegen der Menschenrechtslage auf Eis gelegt hatte, wird es ab 2018 wieder Aktivitäten für eine erneute Zusammenarbeit geben.

BN - Offizieller Besuch aus Minsk ist derzeit in der Stadt Bonn zu Gast. Oberbürgermeister Ashok Sridharan empfing Igor Viktorovich Jurkewitsch, stellvertretender Vorsitzender des Minsk City Executive Committees, in seinem Dienstzimmer im Stadthaus. An dem Treffen mit dem Oberbürgermeister nahmen auch Dr. Maria Hohn-Berghorn, Geschäftsführerin des Minsk-Clubs, sowie Dr. Astrid Sahm, Leiterin Internationales Bildungs- und Begegnungswerk Berlin, teil. Als Dolmetscher war Dr. Viktor Balakirev aus Minsk mitgereist.

Auch Kulturdezernent Martin Schumacher empfing den Gast aus Weißrussland zum Gespräch. Sowohl der OB als auch der Dezernent waren sich mit Jurkewitsch einig, dass es beide Seiten in Zukunft begrüßen in verschiedenen Feldern erneut zusammenzuarbeiten und die seit 1993 bestehende Städtepartnerschaft wieder mit Leben zu füllen. Aufgrund der besorgniserregenden Menschenrechtslage hatte der Rat der Stadt Bonn 2006 den Beschluss gefasst, dass Kontakte offizieller Vertreter der Stadt Bonn mit der Stadt Minsk bis auf weiteres nicht stattfinden. Ausgenommen davon waren Begegnungen mit Nichtregierungsorganisationen und besonders Menschenrechtsorganisationen. Im Juli 2017 hob der Rat diesen Beschluss auf, so dass die Kontakte offizieller Vertreterinnen und Vertretern der Bundesstadt Bonn mit der Stadt Minsk wieder in gleicher Weise gehandhabt werden wie Kontakte im Rahmen der übrigen Städte- und Projektpartnerschaften.

Für das kommende Jahr ist nun ein Besuch von Vertretern aus dem Bereich Kultur und Sport in Minsk angedacht, um weitere Kooperationen insbesondere im Hinblick auf das 25-jährige Bestehen 2018 auszuloten. Seit dem 5. September 1993 besteht die Partnerschaft zwischen der Stadt Bonn und der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Seit 1995 werden die Kontakte auf bürgerschaftlicher Ebene durch den Minsk-Club Bonn intensiv unterstützt.

Über seine Erfahrungen in der Zusammenarbeit im Rahmen der Städtepartnerschaft berichtete Igor Viktorovich Jurkewitsch auch heute (Mittwoch, 6. Dezember 2017) beim Bonn-Symposiums der Stiftung Entwicklung und Frieden in der Deutschen Welle. Städtepartnerschaften können eine wichtige Rolle dabei spielen, in den beteiligten Städten relevante Erfolge bei der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals-SDGs) gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu erzielen.

So diskutierte Jurkewitsch gemeinsam mit Vertreterinnen der Städte Utrecht und Leipzig darüber, wie Städtepartnerschaften dazu beitragen können, die Mission der SDGs vor Ort mit Leben zu füllen und der gegenseitige Wissenstransfer systematisiert und für andere Städte nutzbar gemacht werden kann.

Auf dem Programm des Vize-Vorsitzenden des Minsker Stadtexekutivkomitees stand zudem eine Stadtführung mit Besuch des Beethovenhauses sowie die Besichtigung des Gemeinschaftskrankenhauses Bonn unter dem Gesichtspunkt der Krankenhaushygiene.




 


 

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