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Ratsbeschluss: Verwaltung prüft Abriss und Neubau der Oper


10.11. 2017

BN - Die Verwaltung soll den Abriss und Neubau der Oper in Form verschiedener Handlungsalternativen prüfen. Das hat der Rat hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 9. November 2017, beschlossen. Die Prüfungsergebnisse sollen spätestens bis Mitte 2018 vorliegen. Sicherheitsrelevante Mängel in Oper und Kammerspielen werden umgehend behoben. Weitergehende Instandsetzungsmaßnahmen werden zurückgestellt, bis eine Grundsatzentscheidung zu Neubau oder Instandsetzung vorliegt.

Geprüft werden soll einerseits der Neubau des Opernhauses am derzeitigen Standort unter Beibehaltung der Kammerspiele in Bad Godesberg. Zudem geht es um die Prüfung einer Ersatzspielstätte bis zur Inbetriebnahme eines möglichen Neubaus.

Einer weitere Variante, die untersucht werden soll, sieht ein Mehrspartenhaus am Standort der Oper vor, das auch die Kapazitäten der Kammerspiele abdeckt. Für die Kammerspiele in Bad Godesberg soll in diesem Fall ein neues Nutzungskonzept entwickelt werden.

Die dritte Variante betrifft den Neubau eines Mehrspartenhauses, zum Beispiel am Standort der Stadthalle in Bad Godesberg. Voraussetzung dafür wäre der Abriss der Stadthalle nach Entlassung aus dem Denkmalschutz.

Verwaltung hatte Sanierung vorgeschlagen

Die Verwaltung hatte dem Rat im September vorgeschlagen, die Oper und Kammerspiele instand zu setzen und damit den Spielbetrieb für die Zukunft zu sichern. Die Spielstätten sollten wieder funktional und wirtschaftlicher gemacht sowie den heutigen technischen Standards, dem Baurecht und dem Brandschutz angepasst werden.

Der Stadtrat hatte 2016 die Verwaltung beauftragt, den Instandsetzungsbedarf beim Theater ermitteln zu lassen. Die Kostenprognose der Verwaltung auf Basis der von thea.pro ermittelten Daten geht von einem Finanzbedarf von rund 95 Millionen Euro (brutto) für die Instandsetzung der beiden Spielstätten (Opernhaus circa 70 Millionen Euro und Kammerspiele rund 25 Millionen Euro) aus. Diese beinhaltet neben den Baukosten auch die Planungskosten sowie einen 30-prozentigen Aufschlag für Unvorhergesehenes, enthält aber keine Baukostensteigerungen in den kommenden Jahren.




 


 

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