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BERICHT AUS BONN: Verkehr und Mobilität zur Weltklimakonferenz - Bonn ist gut vorbereitet


18.10. 2017

BN - Bis zu 25 000 Gäste aus aller Welt werden zum Klimagipfel der Vereinten Nationen (COP 23) vom 6. bis zum 17. November in Bonn erwartet. Um eine schnelle und umweltfreundliche Anreise der Delegierten zum Konferenzgelände sicherzustellen, werden zusätzliche Verkehrsangebote eingerichtet. Permanente Straßensperrungen sind nur im direkten Umfeld des Konferenzgeländes geplant.

Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, 10. Oktober 2017, informierten Bundesumweltministerium, Polizei, Stadt Bonn, Stadtwerke Bonn, Nahverkehr Rheinland und die Deutsche Bahn darüber, wie die Anreise der Delegierten organisiert wird und welche Auswirkungen auf den Verkehr in Bonn zu erwarten sind.

Verkehrsaufkommen und Verkehrsströme

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus vielen Ländern sind großteils in Bonn und darüber hinaus im gesamten Rhein-Sieg-Kreis untergebracht. Um ihre tägliche Anreise zum Konferenzgelände in der Bonner Rheinaue und am World Conference Center Bonn (WorldCCBonn) zu gewährleisten, werden rund um den UN Campus und den neuen Haltepunkt UN Campus Shuttlebuslinien mit Elektro- und Hybridbussen eingerichtet. Das Bundesumweltministerium stellt zudem zusätzlich 600 Fahrräder bereit und wird einen E-Shuttle durch die Rheinaue zur Verbindung der Bonn- und der Bula-Zone mit emissionsfreien Pkw und Kleinbussen einrichten. Im öffentlichen Nahverkehr werden zudem bei Bedarf und flexibel zusätzliche Straßenbahnen, Stadtbahnen und Busse im Liniennetz eingesetzt.

Zusätzlicher Individualverkehr ist dennoch nicht auszuschließen. Aus diesem Grund ist vor allem an den Hauptanreisetagen von Freitag, 3., bis Sonntag, 5. November, sowie an den Hauptabreisetagen Freitag, 17., und Samstag, 18. November, mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Permanente Straßensperrungen nur im direkten Umfeld des Konferenzgeländes

Permanente Sperrungen, die Teil des Sicherheitskonzeptes sind, werden sich nach derzeitigem Kenntnistand auf die unmittelbaren Konferenzzonen um das WorldCCBonn und die Rheinaue beschränken. Bislang sind keine ständigen polizeilichen Sperrmaßnahmen auf der Bundesstraße 9 zwischen Bad Godesberg und Bonn vorgesehen. Allerdings kann es aufgrund von Demonstrationen während des Konferenzeitraums zu temporären Verkehrsbeeinträchtigungen und Sperrungen rund um die Konferenzorte und im Bonner Stadtgebiet kommen.

Für Anlieger ist die Zufahrt zum Bundesviertel über die Welckerstraße, die Heussallee, die Kurt-Schumacher-Straße und die Fritz-Erler-Straße möglich. Diese werden jedoch für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Die Zufahrten zu den Tiefgaragen der Deutschen Welle, Deutsche Post DHL Group und Vereinten Nationen sind für die Bediensteten ebenfalls zu erreichen. Die Zufahrt zum Johanniter-Krankenhaus und zum angrenzenden Wohngebiet ist ebenfalls möglich.

Zusätzlich werden die Heussallee – ab der Einmündung zur Winston-Churchill-Straße – und die Kurt-Schumacher-Straße – in Höhe der Heinrich-Brüning-Straße - voll gesperrt. Anlieger, die über eigene Parkmöglichkeiten in diesen Straßen verfügen, können nach kurzer Kontrolle durch die Polizei in diesen Bereich einfahren.

Hier ist zu beachten, dass bereits von der Reuterstraße kommend die Fahrspur am Bundeskanzlerplatz zur Welckerstraße und von der Adenauerallee über die Willy-Brandt-Allee zur Heussallee entsprechend gesperrt und nur für den Anliegerverkehr freigegeben ist.

Die Polizei wird rund um das WorldCCBonn und die Bonner Rheinaue mit uniformierten und zivilen Beamtinnen und Beamten unterwegs sein. Es kann zu polizeilichen Fahrzeug- oder Personenkontrollen kommen. Daher sollten Personalausweis, Führer- und Fahrzeugschein mitgeführt werden.

Halteverbote und Parkplätze

Auf der Kennedyallee wird die Stadt im Bereich zwischen Kolumbusring und Ludwig-Erhard-Allee Halteverbote einrichten, da dort die Haltestellen für die Shuttle-Busse vorgesehen sind. Weitere Halteverbote werden auf der Heinemannstraße beidseitig zwischen Ludwig-Erhard-Allee und Mildred-Scheel-Straße, sowie im Bereich der Georg-Kiesinger-Allee eingerichtet. Ebenso wird es Halteverbote im Bereich Winston-Churchill-Straße – Heinrich-Brüning-Straße – Fritz-Erler-Straße geben, damit dort für den Busverkehr mit Gelenkbussen ausreichend Platz ist.

Der Parkplatz unterhalb des Johanniter-Krankenhauses wird während der Konferenz nicht als Parkmöglichkeit zur Verfügung stehen. Der Rheinauen-Parkplatz in der Ludwig-Erhard-Allee ist größtenteils gesperrt, es stehen nur Parkplätze in begrenztem Umfang zur Verfügung. Auch der Parkplatz an der Petra-Kelly-Allee ist bis zum Ende der Konferenz gesperrt.

Informationen für Radfahrer und Fußgänger in der Rheinaue

Bereits seit einiger Zeit ist die Durchfahrt der Charles-de-Gaulle-Straße für Fahrradfahrer und Fußgänger gesperrt. Eine Umleitung für den Radverkehr ist ausgeschildert. Befahrbar bleiben für die Radfahrer während der Konferenz sowohl die Wege durch die Rheinaue als auch entlang des Rheinufers.

Das Bundesumweltministerium wird innerhalb der Rheinaue einen emissionsfreien Shuttle-Service mit Elektrofahrzeugen einrichten, so dass auf den engen Wegen von allen Verkehrsteilnehmern besondere gegenseitige Rücksicht nötig sein wird.

„Clean Shuttle“: drei zusätzliche Buslinien für die Konferenzteilnehmer

Unter der Regie des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen hat SWB Bus und Bahn einen „Clean Shuttle“ organisiert, an dem sich Nahverkehrsunternehmen aus ganz Deutschland beteiligen. Auf insgesamt drei neu geschaffenen Linien werden für die Konferenzteilnehmer rund 15 Elektro-, Wasserstoff- und Hybridbusse im Einsatz sein.

Die Linie SH1 verbindet den Flughafen Köln/Bonn mit dem Tagungsort am World CC Bonn und der Museumsmeile.

Die Linie SH4 verbindet den neuen DB-Haltepunkt UN Campus mit den Haltestellen Heussallee/Museumsmeile, Rheinaue/Hauptzugang, WorldCCBonn und Kolumbusring.

Die Linie SH5 fährt ausgehend vom Robert-Schuman-Platz einen Rundkurs und hält dabei unter anderem am WorldCCBonn, an der Rheinaue/Hauptzugnag und an der Museumsmeile.

Alle Shuttlelinien stellen eine schnelle und umweltfreundliche An- und Abreise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sicher.

Außerdem wird SWB Bus und Bahn im Regelverkehr für alle Bus-, Straßenbahn- und Stadtbahnlinien auf den Betriebshöfen Fahrzeuge und Fahrpersonal als Reserven vorhalten, die bei Bedarf und je nach Fahrgastaufkommen die bestehenden Linien ergänzen werden.

75 Volunteers des Freiwilligenprogramms der Vereinten Nationen UNV werden während des gesamten Konferenzzeitraums als Reiselenker an wichtigen Verkehrspunkten eingesetzt. Auch werden rund 25 junge Stadtwerke-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Fremdsprachenkenntnissen vor allem während der Anreisetage am Flughafen Köln-Bonn sowie an wichtigen Umsteigepunkten des Bonner Nahverkehrs präsent sein. Sie werden für die anreisenden COP23-Teilnehmer als Guide zur Verfügung stehen, Auskünfte zu Wegen, Bus- und Bahnverbindungen geben und sie dabei unterstützen, sich in der Stadt zurechtzufinden. Das junge SWB-Team ergänzt die während der COP im Streckennetz eingesetzten SWB-Serviceteams.

Neuer Bahn-Haltepunkt UN Campus geht in Betrieb

Um den Teilnehmern der Konferenz die Nutzung von Bus und Bahn leichter zu machen, aber auch um einen Beitrag zur Entlastung der Umwelt, insbesondere durch Reduzierung des Straßenverkehrs zu leisten, wird allen akkreditierten Teilnehmern die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ermöglicht. Sie erhalten Badges, die entsprechend als Fahrausweis im erweiterten Netz des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) gekennzeichnet sind.

Pünktlich zur Weltklimakonferenz wird der neue Haltepunkt Bonn UN Campus in Betrieb genommen. Er ist ein wichtiger Baustein im Konzept des Schienenpersonennahverkehrs. Für die Zeit der Konferenz werden die Linien RE 5 (DB Regio NRW), RB 26 (Transregio), RB 48 (National Express) und RB 30 (DB Regio NRW) den neuen Haltepunkt in beiden Richtungen anfahren. Trotz der langfristig geplanten Bauarbeiten der DB Netz AG zwischen Köln Süd und Köln West verkehren auf der Strecke zwischen Köln Hbf und Bonn UN Campus sämtliche möglichen Linien. Dazu verstärkt in den Morgenstunden ein Zug zwischen Köln Hbf und Bonn-Beuel das Angebot im Schienenpersonennahverkehr (Mo. bis Fr. Köln Hbf ab 7.27 Uhr; Sa. und So. Köln Hbf ab 7.25 Uhr). Zudem gibt es im Nachtverkehr zwei zusätzliche Fahrten der RB 30 von Bonn Hbf nach Remagen bzw. Kreuzberg.

Die Züge des Fernverkehrs verkehren aus Richtung Süden wie gewohnt über Bonn Hbf. Aus Richtung Norden werden die Züge rechtsrheinisch umgeleitet und halten meist ersatzweise in Bonn-Beuel.

Dennoch muss während der Weltklimakonferenz sowohl in den Bahnhöfen als auch in den Zügen mit einem deutlich erhöhten Reisendenaufkommen im Köln-Bonner Raum gerechnet werden. Reisenden und Pendlern wird deshalb empfohlen, mehr Zeit einzuplanen und ihre Reise so weit wie möglich auf Zeiten außerhalb der täglichen Hauptverkehrszeiten zu verlegen.

Informationsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger

Zu möglichen Auswirkungen der Konferenz oder etwaiger Demonstrationen auf den Verkehr wird die Bonner Polizei über die Webseite bonn.polizei.nrw und die Sozialen Medien (Twitter und Facebook) im Vorfeld und aktuell berichten. Ab dem 25. Oktober 2017 ist unter der Rufnummer 0228 - 15 30 30 das Bürgertelefon der Bonner Polizei eingerichtet.

Echtzeit-Informationen zur aktuellen Verkehrslage auf den wichtigsten innerstädtischen Straßen und den drei Rheinbrücken sind jederzeit im mobilen Stadtplan der Stadt Bonn abrufbar. Der Stadtplan ist für Smartphones und Tablets optimiert, kann aber auch von einem normalen PC aufgerufen werden. Details dazu gibt es unter www.bonn.de/@aktuelle-verkehrslage.

Echtzeitinformationen über Fahrtzeiten und Linienwege des SWB-Nahverkehrsangebotes finden Nutzer in der App „easy.GO“. Orientierungshilfen in Bonn bietet online auch der digitale Liniennetzplan www.swb-netzplan-bonn.de.

Informationen zu den Sonderfahrplänen im Schienenverkehr werden in der Fahrplanauskunft der DB AG unter www.bahn.de, im DB Navigator, der Fahrplanauskunft des VRS unter www.vrsinfo.de sowie in der VRS-App veröffentlicht. Zudem werden die Sonderfahrpläne an den Bahnhöfen entlang der betreffenden Linien ausgehängt.

Informationen über die geplante Baumaßnahme der Deutschen Bahn zwischen Köln und Bonn gibt es unter www.deutschebahn.com/presse/duesseldorf.




 


 

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