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Instandsetzung der Theaterspielstätten: Stadtrat vor Grundsatzentscheidung


11.09. 2017

BN - Die Verwaltung schlägt dem Rat der Bundesstadt Bonn vor, die Spielstätten des Theaters - das Opernhaus mit der Werkstattbühne am Boeselagerhof und die Kammerspiele Bad Godesberg - instand zu setzen und damit den Spielbetrieb für die Zukunft zu sichern. Die Spielstätten sollen wieder funktional und wirtschaftlicher gemacht sowie den heutigen technischen Standards, dem Baurecht und dem Brandschutz angepasst werden.

Der Stadtrat hatte 2016 die Verwaltung beauftragt, den Instandsetzungsbedarf beim Theater ermitteln zu lassen. Zu diesem Auftrag liegt jetzt das Konzept des vom Theater Bonn beauftragten Planungsbüros thea.pro (München) mit ersten Kostenprognosen vor. Auf dieser Grundlage soll der Rat in seiner Sitzung am 28. September 2017 die Verwaltung ermächtigen, die weiteren Planungen in Auftrag geben zu dürfen. Die dazu benötigten Planungsmittel von bis zu 2,2 Millionen Euro stehen im laufenden Haushalt 2017/18 zur Verfügung.

Laut der aktuellen Vorlage geht die Kostenprognose der Verwaltung auf Basis der von thea.pro ermittelten Daten von einem Finanzbedarf von rund 95 Millionen Euro (brutto) für die Instandsetzung der beiden Spielstätten (Opernhaus circa 70 Millionen Euro und Kammerspiele rund 25 Millionen Euro) aus. Diese beinhaltet neben den Baukosten auch die Planungskosten sowie einen 30-prozentigen Aufschlag für Unvorhergesehenes, enthält aber keine Baukostensteigerungen in den kommenden Jahren.

Das vorliegende Instandsetzungskonzept geht von folgenden Rahmenbedingungen aus:

  • vollständige Behebung aller dokumentierten Mängel in allen Gewerken,
  • vollständige Wiederherstellung aller technischen Funktionen,
  • vollständige Herstellung sicherheitsrelevanter Funktionen nach heutigen Vorgaben,
  • umfassende Betrachtung aller Gewerke der Architektur und Veranstaltungstechnik sowie der technischen Gebäudeausstattung,
  • besondere Berücksichtigung des Beethovenjahres 2020 als baufreie Zeit.

Im Rahmen der jetzt zu beauftragenden vertiefenden Planungen sollen eine Instandsetzung der Spielstätten in einer durchgehenden Bauphase (mit einer vorübergehenden Schließung der Gebäude) und eine Instandsetzung in mehreren Bauabschnitten (bei laufendem Spielbetrieb ohne eine Schließung der Gebäude) untersucht werden. Zugleich soll ermittelt werden, welche bereits bestehenden Gebäude als Interimsspielstätten in Betracht gezogen werden können oder ob eine Interimsspielstätte für das Theater eigens errichtet werden muss und welche Kosten damit jeweils verbunden sein werden.

Über die Bereitstellung der für die Instandsetzung erforderlichen Haushaltsmittel soll unter Beachtung des ab 2021 vorgesehenen Haushaltsausgleichs und des Haushaltssicherungs­konzepts bis 2024 im Rahmen der Haushaltsberatungen für den Haushalt 2019/20 und die Finanzplanung für die Folgejahre beraten und entschieden werden.

Hinsichtlich des Werkstattgeländes in Beuel schlägt die Verwaltung dem Rat vor, die Kosten für eine Instandsetzung unter der Berücksichtigung einer angestrebten Quartiersentwicklung gesondert zu untersuchen. Bis dahin werden aus den im Haushalt 2017/18 noch verfügbaren Bauunterhaltungsmitteln für das Theater (insgesamt etwa sechs Millionen Euro) dringend notwendige Instandsetzungsmaßnahmen, wie z. B. Brandschutzmaßnahmen und Dachreparaturen, in Beuel durchgeführt.

Über die Beschlussvorlage zur Beauftragung der weiteren Planung beraten zunächst der Kulturausschuss und der Finanzausschuss in einer gemeinsamen Sitzung am 19. September 2017 sowie der SGB-Betriebsausschuss am 27. September 2017. Der Rat soll in seiner Sitzung am 28. September 2017 entscheiden.




 


 

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