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"Plastic Soup Surfer" macht Halt in Bonn


16.06. 2017

BN - Der niederländische Umweltaktivist Merijn Tinga hat auf seiner Rhein-Reise von Konstanz bis nach Rotterdam in Bonn Halt gemacht. Bürgermeister Reinhard Limbach und Nick Nuttall, Pressesprecher des in Bonn ansässigen Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), begrüßten ihn am Freitag, 16. Juni 2017, am Bootsanleger des Beethoven-Gymnasiums.

Tinga paddelt derzeit mit einem Surfbrett aus Plastikflaschen und -verschlüssen 1200 Kilometer den Rhein hinab, um auf die Verschmutzung von Meeren, Flüssen und Seen durch Plastikmüll aufmerksam machen. In Bonn wurde er dabei ein Stück von Mitgliedern der Kanuabteilung des Post-Sportvereins Bonn und des Ruderclubs des Beethoven-Gymnasiums begleitet.

Bürgermeister Limbach: „Ich danke Ihnen für Ihren Besuch in Bonn, dem Ort, an dem in weniger als fünf Monaten der 23. Weltklimagipfel der Vereinten Nationen stattfindet. Und ich danke für Ihre starke Botschaft gegen die Verschmutzung unserer Umwelt durch Plastikmüll, die von Ihrer Aktion ausgeht.“ Er verwies darauf, dass die UNO und viele weitere Organisation am Standort Bonn Themen wie Klimawandel, Wüstenbildung oder Biodiversität bearbeiten und damit von hier aus Nachhaltigkeit weltweit gestalten.

Nick Nuttall, Sprecher und Kommunikationschef der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) gratulierte: „Glückwunsch, Merijn Tinga, zu einer Aktion, die den Kampf gegen Plastikmüll in Flüssen und Ozeanen voranbringt und damit wichtige Schritte in Richtung einer nachhaltigeren Welt ermöglicht. Die Bedrohung unserer Umwelt durch abgelagerten Plastikmüll aller Art mit schädlichen Folgen für Tierwelt und menschliche Gesundheit wächst stetig und ist Anlass zu großer Sorge auf allen Kontinenten und in allen gesellschaftlichen Gruppen. Plastik ist auch ein Klimaproblem. Geschätzt acht Prozent der globalen Rohölförderung dienen der Plastikherstellung. Die Entscheidung für Wiederverwendung und Recycling statt für Verkippung und immer größere Müllberge kann entscheidend dazu beitragen, der globalen Erderwärmung entgegenzutreten und damit der Welt zu helfen, das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen“ sagte er.

Nach der Begrüßung ging es für Merijn Tinga weiter zur Kläranlage Salierweg, in der ihn Achim Höcherl, Abwasserexperte des Tiefbauamts der Stadt Bonn, über die Abwasserbehandlung in Bonn informierte.




 


 

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