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Sprengung Bonn-Center: Auswirkungen für Bürgerinnen und Bürger im Überblick


16.03. 2017

BN - Am Sonntag, 19. März 2017, um 11 Uhr lässt das Unternehmen Art-Invest das Bonn-Center am Bundeskanzlerplatz (Reuterstraße/Ecke Bundesstraße 9) sprengen. Aus Sicherheitsgründen und um die nötigen Vorbereitungen im Umfeld des Bonn-Centers treffen zu können, werden bereits ab dem frühen Morgen Straßensperrungen und Sperrzonen eingerichtet. Halteverbote im Umkreis gelten ebenfalls ab Sonntagmorgen, an einigen Stellen schon früher. Auch der öffentliche Verkehr wird teilweise eingeschränkt. Alles Wissenswerte im Überblick.

Zuschauer sollten mit dem ÖPNV oder zu Fuß kommen

Es sind keine gesonderten Plätze für Zuschauer ausgewiesen. Das Beobachten der Sprengung ist jedoch grundsätzlich außerhalb der abgesperrten Bereiche möglich. Da nur wenige Parkplätze zur Verfügung stehen, appellieren Stadt und die beteiligten Unternehmen an die Besucher, mit dem ÖPNV, dem Rad oder zu Fuß zum Bonn-Center zu kommen.

Bus, Bahn und Eisenbahn

Die Sprengung hat auch Auswirkungen auf verschiedene Bahn- und Buslinien der Stadtwerke Bonn (SWB) und den Eisenbahnverkehr. Aufgrund der Absperrungen werden die Busse der Linien 610 und 611 ab ca. 7.15 Uhr bis zur Freigabe der Straßen nicht zwischen den Haltestellen „Bonn Hauptbahnhof“ und „Heussallee“ verkehren. Fahrgäste können alternativ die Stadtbahnlinien 16, 63 und 66 nutzen. Der Bahnverkehr ist nur kurzzeitig eingeschränkt: Der Gleisbereich der Stadtbahnlinien 16, 63 und 66 wird zwischen den Haltestellen „Museum Koenig“ und „Heussallee/Museumsmeile“ in beiden Fahrtrichtungen von 10.55 bis ca. 11.15 Uhr gesperrt. Die Züge, die an diesen Haltestellen stehen, warten auf die Freigabe der Strecke, bevor es für die Fahrgäste weitergeht.

Der Eisenbahnverkehr wird während der Sprengung in den Bahnhöfen Bonn bzw. Bad Godesberg kurzzeitig angehalten, Zugausfälle gibt es nicht.

Straßensperrungen

Bereits ab 7 Uhr werden folgende Straßen im Umfeld des Bonn-Centers gesperrt: die Reuterstraße (Höhe Burbacher Straße), der Bundeskanzlerplatz und die Bundesstraße 9 – Adenauerallee (ab Einmündung Simrockstraße) und Willy-Brandt-Allee (Höhe Welckerstraße). Infotafeln, etwa an der Kennedybrücke oder an der Hausdorffstraße, machen darauf bereits seit einigen Tagen aufmerksam.

Die Stadt Bonn rät Verkehrsteilnehmern, den Bundeskanzlerplatz weiträumig zu umfahren und sich vor Fahrtantritt eine alternative Route zu suchen. Eine mögliche Ausweichstrecke zwischen B9 und Reuterstraße führt über Dottendorfer Straße und Hausdorffstraße. Voraussichtlich muss jedoch auch hier mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet werden.

Sperrzonen

Ab 8 Uhr werden zwei unterschiedlich große Sperrzonen aktiviert, die bis zum Ende der Sprengung, die per Signal bekannt gegeben wird, nicht betreten werden dürfen. Im Umkreis von 100 Metern um das Gebäude (Sperrzone 1) darf sich ab 8 Uhr niemand mehr aufhalten, auch nicht innerhalb von Gebäuden. In Sperrzone 2 mit einem Radius von 100 bis 200 Metern ist ab 8 Uhr der Aufenthalt im Freien untersagt. Bewohnerinnen und Bewohner, die in ihren Häusern bleiben wollen, müssen sich in Räumen aufhalten, die von der Sprengstelle abgewandt sind.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes werden mit Unterstützung durch das Technische Hilfswerk den Sperrbereich sichern und dafür sorgen, dass er nicht mehr betreten wird. Der Stadtordnungsdienst überprüft außerdem die Wohnungen im 100-Meter-Bereich und übernimmt eventuell nötige Evakuierungen.

Halteverbote

Um Schäden an geparkten Autos zu vermeiden, dürfen innerhalb der beiden Sperrzonen während der Sprengung keine Fahrzeuge auf öffentlichen Flächen abgestellt werden. Deshalb hat die Stadt entsprechende Halteverbote eingerichtet, die überwiegend am Sonntagmorgen um 7 Uhr in Kraft treten. Der Parkplatz unterhalb der Reuterbrücke kann bereits ab Freitag, 17. März, 7 Uhr nicht mehr genutzt werden. Im Halteverbot parkende Fahrzeuge wird der Stadtordnungsdienst abschleppen lassen.

Feuerwehr weist auf Staubentwicklung hin

Infolge der Sprengung ist mit starker Staubentwicklung zu rechnen – nicht nur unmittelbar an der Sprengstelle, sondern auch im weiteren Umfeld des Bonn-Centers und in den Bereichen, von denen man zuschauen kann. Darauf weist die Feuerwehr Bonn hin. Auch aufgrund der Staubentwicklung müssen in den beiden Sperrzonen Fenster geschlossen, Klimaanlagen abgestellt und Rollläden geschlossen werden (in Zone 2 nur auf der der Sprengstelle zugewandten Seite). Zum Schutz der südlich an die Sprengstelle angrenzenden Bebauung und der Bahnlinie wird die Feuerwehr während der Sprengung eine 180 Meter lange „Nebelwand“ aus Wasser errichten. Dieser Wasserschleier wird jedoch voraussichtlich nur einen geringen Teil der Staubwolke zurückhalten.

Notfallnummern

In Notfällen kann Kontakt mit dem Stadtordnungsdienst unter Telefon 0228 – 77 33 33, der Polizei unter Telefon 0228 - 150 oder der Feuerwehr unter 0228 – 71 75 aufgenommen werden. Das Bürgertelefon der Feuerwehr ist am Sonntag bereits ab dem frühen Morgen bis zum Ende der Sprengung besetzt.

Nach der Sprengung

Entwarnung wird voraussichtlich etwa 15 Minuten nach der Sprengung mit drei kurzen Signalen durch das Sprengunternehmen gegeben. Im Anschluss daran werden die beiden Sperrbereiche wieder geöffnet. Die Straßen können erst nach der Reinigung durch bonnorange wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Viele weitere Informationen gibt es unter www.bonn.de/@bonn-center.




 


 

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