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Flüchtlinge: Neue Kapazitäten in der Riemenschneiderstraße


03.03. 2016

ib - Mit dem ehemaligen Studentenwohnheim in der Riemenschneiderstraße steht in Kürze ein weiteres Übergangsheim für Flüchtlinge zur Verfügung. Die Verwaltung informiert über die neue Unterkunft am Montag, 14. März, 19 Uhr, in der Amerikanischen Kirche, Kennedyallee 150.

Ein Tag der offenen Tür wird unmittelbar vor dem Bezug des Hauses stattfinden.160 Geflüchtete können in den Apartments ein vorläufiges Zuhause finden und sich selbst versorgen.

3795 Asylsuchenden bietet die Stadt Bonn derzeit Unterkunft an (Stand 1. März). Die Zahl stagniert derzeit, weil es bis Ostern voraussichtlich keine weiteren Zuweisungen geben wird. Mit der Herrichtung des Gebäudes im Norden Bad Godesbergs ist der nächste Schritt getan, auf die weitere Nutzung von Turnhallen zu verzichten.

Keine Alternativen zur Unterbringung in Turnhallen

In der Turnhalle des Robert-Wetzlar-Berufskollegs an der Ellerstraße, in die Anfang der Woche Flüchtlinge aus dem Haus 6 der Ermekeilkaserne verlegt werden mussten, weil das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge das Gebäude ab 1. März beansprucht, hat inzwischen eine Entzerrung der Belegung stattgefunden: In einem Teil der Halle stehen Betten für 80 Flüchtlinge, in dem anderen wurde ein Versorgungs- und Aufenthaltsbereich eingerichtet.

„Uns ist klar, dass die Unterbringung in einer Turnhalle alles andere als angenehm ist“, sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan zu der jetzt entstandenen Situation vor allem am Robert-Wetzlar-Berufskolleg. Allerdings habe die Stadt keine andere Möglichkeit gehabt, die 340 Geflüchteten aus der Ermekeilkaserne anderswo unterzubringen. „Wir haben alles, was in der Macht der Stadt stand, getan, um diesen Auszug zu verhindern“, so Sridharan. Es habe eine Liste mit Alternativstandorten gegeben, es seien auf allen Ebenen Gespräche geführt worden. „Jetzt sind wir gespannt, wann das Haus 6 belegt wird.“ Gleichzeitig appellierte er an Flüchtlinge wie Ehrenamtliche zu akzeptieren, dass viele Betroffene wieder in Turnhallen ziehen mussten. Die Stadt habe in erster Linie die Aufgabe, für ein Obdach zu sorgen, und das biete in einer Notsituation auch eine Turnhalle.

Bezirksregierung informiert über Landeszuweisungen

Die Stadt hat inzwischen die Sportvereine und Schulen angeschrieben und ihnen den derzeitigen Stand geschildert: Unverändert sind sechs Sporthallen sind mit rund 440 Flüchtlingen belegt, bei einer Gesamtkapazität von 560 Plätzen. Die Bezirksregierung hat die Stadt inzwischen auch über die Landeszuweisungen nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz für das Jahr 2016 informiert. Danach ist der Gesamtbetrag mit 32,3 Mio Euro berechnet, die erste Rate in Höhe von 5,7 Mio Euro ist am 1. März überwiesen worden.

Informationen zum Thema Flüchtlinge gibt es unter www.bonn.de/@fluechtlinge, wo auch ein umfangreicher Sachstandsbericht zu finden ist, sowie unter www.integration-in-Bonn.de.




 


 

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