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Beethovenhalle: Sanierungsvariante 2a wird weiter geplant


08.05. 2015

ib - Die Stadt Bonn wird die so genannte Variante 2a für die Sanierung der Beethovenhalle weiter planen. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrates am 7. Mai steht allerdings unter dem Vorbehalt der Haushaltsgenehmigung bzw. der Vorabzustimmung durch die Bezirksregierung Köln zu dieser Maßnahme. Die Planungskosten belaufen sich auf knapp zwei Millionen Euro.

Bei der Sanierungsvariante 2a wird eine vollumfängliche denkmalgerechte Instandsetzung und Restaurierung der Immobilie umgesetzt, d.h.: Die Beethovenhalle wird für eine multifunktionale Nutzung ideal ertüchtigt. Diese Variante würde rund 56 Millionen Euro kosten, es handelt sich um Schätzkosten, die im derzeitigen Planungsstand um +/- 30 Prozent variieren können.

Bei Option 2a werden die technischen Anlagen vollständig erneuert, die sanitären Anlagen werden ebenso wie die Gastronomie saniert. Die Fassaden und Dächer müssen instand gesetzt werden, die Natursteinfassade abgenommen und untersucht werden, da sie starke Schäden aufweist. Die Glasmosaikfassade am Restaurant  muss voraussichtlich ausgetauscht werden. Die Dachhaut aller Dächer muss erneuert, das Kupferdach saniert werden. Der Sanierungsstau bei der Gebäudehülle, dem großen Saal und den Publikumsbereichen wird beseitigt. Das Studio wird vergrößert und könnte dem Beethoven-Orchester als Probenraum dienen. Zudem würden Stimmzimmer und Verwaltungsflächen für das Orchester geschaffen. Weiterhin sieht diese Variante den Umbau und die Erweiterung des Backstage-Bereichs, des Studios und des Südfoyers vor. Dafür müssten die Technik und Küchennebenräume in einem – zusätzlichen - unterirdischen Baukörper untergebracht werden. Schließlich wird die Bühnenanlage akustisch erheblich verbessert sowie der Bürobau neu organisiert und modernisiert.

Hingegen werden die Planungen für die Außenanlagen der Beethovenhalle auf die Verkehrssicherungspflicht begrenzt. Eine Entscheidung über die akustische Ertüchtigung für den Konzertbetrieb erfolgt erst mit der Entscheidung über das Festspielhaus, spätestens jedoch Ende 2015, um den Zeitplan für das Beethovenjubiläum 2020 nicht zu gefährden. Der Stadtrat hat die Verwaltung zudem mit einer Untersuchung beauftragt, unter welchen finanziellen Voraussetzungen das Studio der Beethovenhalle, die Bonner Kammerspiele, die Halle Beuel oder weitere Standorte als zukünftige Spielstätte des Pantheon-Theaters genutzt werden könnten. Die Verwaltung soll auch mit dem Investor des „Bonn-Centers“, in dem das Pantheon derzeit beheimatet ist, klären, ob kein Verbleib am bisherigen Standort möglich ist.




 


 

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