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Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch appelliert: "Freude und Respekt im Karneval!"


11.02. 2015

ib - Vor dem Hintergrund der geplanten Demonstration, die Rosenmontag anstelle der Reggae-Party am Frankenbad stattfinden soll, spricht sich Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch für "Freude und Respekt im Karneval" aus. Er appelliert an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, friedlich zusammen mit den rund 250 000 Zuschauerinnen und Zuschauern des Rosenmontagszugs zu feiern, der vom ehrenamtlichen Engagement vieler Bonnerinnen und Bonner getragen sei.

Bei einem Pressegespräch erläuterten der OB, Ordnungsdezernent und Stadtdirektor Wolfgang Fuchs sowie der amtierende Leiter des Amtes Bürgerdienste, Günter Dick, und Ralf Birkner als Karnevalsbeauftragter der Stadt außerdem, warum eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Veranstaltern des „Rosenmontagsreggae“ nicht möglich war.

Denn die private Party endete in den vergangenen Jahren immer mit erheblichen Problemen. So wurden etwa die Lärmwerte trotz ständiger Hinweise durch den Stadtordnungsdienst bis in die Nachtstunden – auch nach dem Ende der eigentlichen Veranstaltung – massiv überschritten. Zudem nutzten viele der Teilnehmenden die umliegenden Hauseingänge wie selbstverständlich als Toilette.

Nach diesen schlechten Erfahrungen und Beschwerden von einer ganzen Reihe von Anwohnerinnen und Anwohnern in den zurückliegenden Jahren hatte die Stadt frühzeitig das Gespräch mit den Veranstaltern gesucht, um eine geregelte Durchführung zu erreichen. Trotz vieler Gespräche war mit den Veranstaltern jedoch keine Einigung im Vorfeld möglich. Nimptsch: „In einem solchen Fall ist es schwierig, eine Einigung mit den Veranstaltern zu erzielen, auch wenn man bereit ist, wieder an die Grenze des rechtlich Zulässigen zu gehen, und vielleicht sogar, weil Rosenmontag ist, ein wenig darüber hinaus.“

Der OB betonte, dass die Stadtverwaltung bei allen Genehmigungen genau dies bereits tue. Als Beispiel nannte er den „KunstRasen“, bei dem die Stadt zwei Instanzen vor Gericht durchgefochten hat. „Ohne unsere Haltung im Sinne der Mehrheit der Menschen in unserer Stadt wäre der 'KunstRasen' nicht möglich geworden, und er würde auch nicht mehr existieren“, so Nimptsch weiter.

Hintergrund „Rosenmontagsreggae“

Der „Rosenmontagsreggae“ hatte 2012 erstmals auf dem Platz vor dem Frankenbad stattgefunden. Bis dahin war die private Party an anderen Stellen in der Altstadt, unter anderem in der Dorotheenstraße, gefeiert worden. Allerdings war es auch dort schon zu erheblichen Problemen gekommen, wegen Lärm, mangelnder Sauberkeit und weil die Party nicht in das Sicherheitskonzept für den Rosenmontagszug passte. Deshalb hatte die Verwaltung für 2013 Gespräche mit den Veranstaltern aufgenommen, um eine geregelte Durchführung der Party zu erreichen. Doch weder 2013 noch 2014 hielten sich die Veranstalter an die Absprachen.

Deshalb hat die Stadt als Eigentümerin des Frankenbadvorplatzes entschieden, dort keine Pachtverträge mehr für Veranstaltungen mit Partycharakter abzuschließen.




 


 

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