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Stadt schafft weitere Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge - OB: "Bei Ermekeilkaserne hat Verwaltung akkurat gearbeitet"


20.01. 2015

ib - Aufgrund des anhaltenden Zustroms von Flüchtlingen hat die Bundesstadt Bonn weitere Unterbringungsmöglichkeiten in Endenich und Lengsdorf geschaffen. Derzeit (Stand: 20. Januar) gewährt die Stadtverwaltung 829 Flüchtlingen, für deren Unterbringung sie verantwortlich ist, aus mehr als 30 Nationen Zuflucht.

Im Paulusheim in Endenich leben seit April 2014 rund 120 Flüchtlinge. Durch die Anmietung eines weiteren Gebäudes auf dem Areal des früheren Seniorenheims an der Sebastianstraße konnten dort nun 40 weitere Menschen unterkommen. Auf dem Gelände des Paulusheims wohnen derzeit also insgesamt 160 Flüchtlinge.

Voraussichtlich im März 2015 werden die ersten Flüchtlinge in ein bisheriges Bürogebäude  an der Provinzialstraße in Lengsdorf ziehen. Die Stadtverwaltung wird die Anwohnerinnen und Anwohner nach Karneval in einem Bürgerbrief und bei einer Bürgerinformation umfassend informieren, zudem wird sie – wie im vergangenen Jahr im Paulusheim und in der Containeranlage an der Gerhart-Hauptmann-Straße - die Öffentlichkeit vor Bezug zu einem Tag der offenen Tür einladen. Die Termine werden frühzeitig bekanntgegeben. Die Stadt hat den Mietvertrag für die Provinzialstraße im September 2014 unterschrieben; die Immobilie wird zurzeit für den Bezug hergerichtet. An dem Standort werden insgesamt 70 Flüchtlinge untergebracht. Darüber hinaus wird die Flüchtlingsunterkunft am Alten Heerweg derweil nach und nach saniert.

Ob Flüchtlinge auf dem Gelände der Ermekeilkaserne in der Südstadt in Wohncontainern oder in einem Gebäude unterkommen werden, prüft die Verwaltung derzeit mit Hochdruck.  Aufgrund der vom Bund neu geschaffenen Möglichkeit, Gebäude im Bundesbesitz der Stadt für die Flüchtlingsunterbringung mietzinsfrei zu überlassen, ist die Stadt an die BImA herangetreten mit der Bitte, sie untersuchen zu lassen, mit welchen Kosten die Herrichtung des Gebäudes verbunden wäre, wozu auch die Aufstellung von Küchen- und eventuell Sanitärcontainern gehören würden. Dies erfolgte, da die neuen Bedingungen evtl. zu einer neuen Einschätzung zur Wirtschaftlichkeit von Investitionen in das Gebäude führen könnten. Gleichzeitig wird das bereits beschlossene Ausschreibungsverfahren zur Anschaffung von Wohncontainern abschließend vorbereitet, um bis zuletzt beide Entscheidungsmöglichkeiten offen zu halten.

Das Gebäude der Ermekeilkaserne kann der Stadt Bonn nämlich erst dann von der BImA final angeboten werden, wenn das Land NRW, dem das Gebäude von der BImA für einen ersten Zugriff angeboten worden ist, das Gebäude nicht selbst nutzen will. Erst danach ist der Stadt eine abschließende vergleichende Betrachtung möglich, ob die Bereitstellung von Containern oder eine mietzinsfreie Anmietung des Gebäudeteils, gegebenenfalls mit ergänzenden Containern, wirtschaftlicher ist.

Dieser Abwägungsprozess soll zügig erfolgen. Wichtig ist: Unabhängig von der Wahl der Variante werden Flüchtlinge auf dem Ermekeilkasernen-Gelände nur für zwei bis drei Jahre unterkommen. Die Stadt möchte das gesamte Areal – wenn möglich – erwerben und schnellstmöglich weiterentwickeln.

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch: „Die städtische Verwaltung hat hier akkurat gearbeitet und zeitnah reagiert. Es hat auch zu keinem Zeitpunkt einen Stopp des (noch gar nicht abschließend auf den Weg gebrachten) Ausschreibungsverfahrens gegeben. Die erst kürzlich beschlossene mietzinsfreie Bereitstellung von Gebäuden durch Land und Bund ist dabei überaus hilfreich, wird dadurch doch unser Spielraum größer.“

Nachdem sowohl der Bund als auch das Land NRW der Bundesstadt Bonn eine Liste mit Immobilien zur mietzinsfreien Überlassung übermittelt haben, wird die Verwaltung die Standorte in den kommenden Monaten sorgfältig prüfen. Zum derzeitigen Zeitpunkt geht sie davon aus, dass ein Teil dieser Immobilien nutzbar sein wird.

 




 


 

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