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BERICHT AUS BONN: Sichtbarer Fortschritt - Fertigstellung des World Conference Center Bonn geht zügig voran


23.04. 2014

ib - Die Fertigstellung des Konferenzzentrums World Conference Center Bonn schreitet mit schnellen Schritten voran: Während die Arbeiten im Inneren des Erweiterungsbaus kräftig an Fahrt aufnehmen, sind die drei Abgeordnetenhäuser entlang der Heussallee bereits vollständig saniert, und auf den Freiflächen rund um das WCCB-Ensemble am Platz der Vereinten Nationen läuft die Herrichtung der Außenanlagen.

„Wir befinden uns auf der Zielgeraden“, sagte Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch bei einer Baustellenbesichtigung am 23. April. „Wir können bereits jetzt erkennen, welch beeindruckenden Konferenzteil wir schon bald werden eröffnen können.“ Die Stadt halte an dem Fertigstellungstermin und der bauordnungsrechtlichen Abnahme im Herbst 2014 fest. Die Übergabe an den künftigen Betreiber, die Bonn Conference Center Management GmbH, ist für Anfang 2015 vorgesehen. „Bei der jetzt begonnen Fertigstellung kommt es auf ein perfektes Zusammenspiel aller am Bau Beteiligten an“, betonte der Oberbürgermeister. „Und das unter enormen Zeitdruck.“

Hochkomplexe Baustelle

Im Innern des Konferenzgebäudes ist nach wochenlangen Rückbauarbeiten und Mängelbeseitigungen nunmehr der Zeitpunkt für die eigentliche Fertigstellung gekommen. Die Baustelle ist hoch komplex. Während an einigen Stellen noch vorbereitet und eingerichtet wird, läuft die eigentliche Bau-Ausführung in anderen Bereichen bereits. Viele verschiedene Gewerke müssen „unter einen Hut“ gebracht, die Arbeiten aufeinander abgestimmt und enge Zeitpläne eingehalten werden. Dies alles stellt enorme Anforderungen an die Objektüberwachung durch die Generalplaner-Arge (Arbeitsgemeinschaft Heinle Wischer Gesellschaft für Generalplanung mbH und Inros Lackner AG).

Natürlich wird nicht nur gebaut. So entsteht momentan im Hintergrund das „Feintuning“ - die so genannte Werk- und Montageplanung (W+M-Planung) für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) im Bereich HLS/MSR (Heizung-Lüftung-Sanitär/Messen-Steuern-Regeln) und für den Bereich Elektrotechnik und  Förderanlagen. Für diesen Sektor finden vor Ort Dokumentations- und Messarbeiten statt. Auch für die Kühl- und Heiztechnik ist die Werk- und Montageplanung in Arbeit.

In Baufelder unterteilt

Der für die Bauausführung erforderliche Terminplan gliedert das WCCB in Baufelder, Aufgaben beziehungsweise in die jeweiligen Geschosse des Konferenzzentrums. Wie groß der planerische und bauliche Aufwand ist, zeigt folgende Übersicht der Arbeitsschritte allein im Erdgeschoss des WCCB:

Ausbau EG

Kongressbereich

Großer Saal

a) Decke - Versetzen der Rauchgasventilatoren und Laternen, Einbau Hängegerüst, Demontage der Abhangdecke + TGA-Einbauten, Einbau der Stützen für die Parkposition der mobilen Trennwände, Unterkonstruktion der Führungsschienen für die Trennwände, Installation Elektro, Sprinkler, Lüftung, Einbau Lamellendecke, Demontage Hängegerüst

b) Empore -  wg. Teilung Großer Saal Sägeschnitt durch den Emporenbeton, Einbau der Stahlkonsolen, der Schottung, der Wandsegmente, der Schutzgeländer und der Stufenbeleuchtung, anschl. Verlegung Parkett + Schliff und Versiegelung, Einbau der festen Bestuhlung

c) Hubboden - Rückbau Parkett, Inbetriebnahme Hubpodien, Umrüsten der Hubpodien, Einbau der Bodenschotts, Umbau Holzboden (alles wg. Saalteilung), Funktionstest, Installationen inkl. Lüftung, Parkettverlegung, -schliff und -versiegelung

d) Seitenwände - Schottung des Künstlergangs, Vollendung der Glaselemente der Regieräume, Einbau mobile Trennwände, Wandverkleidungen, Emporenbrüstung etc.

Kleiner Saal

  • Installation von Elektro, Sprinkler, Lüftung
  • Einbau der Unterdecke
  • Einbau der Wandverkleidungen
  • Parkettverlegung, -schliff und -versiegelung

Kongressräume Nr. 3.1 bis 4.3

  • Umbau vorhandener Installationen
  • Einbau der Wandverkleidungen
  • Einbau der Abhangdecke
  • Verlegung Parkett
  • Einbau Fertiginstallationen
  • Einbau der mobilen Wände
  • Schliff und Versiegelung Parkett

Foyer („Kristall“)

  • Rückbau der Treppenbeläge
  • Metallbau- und Verglasungsarbeiten, Unterkonstruktionen
  • Fliesenarbeiten
  • Umbau der vorhandenen Installationen
  • Einbau innenliegender Blendschutz
  • Einbau der Wandverkleidungen
  • Einbau der Fertiginstallationen

Küchenbereich

  • Demontagen + Konstruktiver Rückbau
  • Rohbau des Aufzugsschachtes (Gründung, Schacht UG + EG)
  • Montage des Küchenaufzuges (Schienenmontage, Schachtüren, Antrieb)
  • Erstellen des Fußbodens (Rohdurchführungen, Einbauteile, Kühlzellen-Bodenschienen, Gefällestrich, Abdichtung Rohboden, Estricharbeiten, Beschichtung)
  • Decke (Deckenputz, Anstrich, Installationen, Lüftungsdecke)
  • Wände (Unterputz-Wandinstallationen, Putzarbeiten, Wandfliesen)
  • Kühlräume (Aufmaß, Kleinkälteabteilungen, Aufbau Kühlzellen, Verdampfer)

WC Anlagen

  • Rückbau Vorsatzschalen etc.
  • Umbau vorhandener Installationen
  • Wände schließen, Türen einbauen
  • Estricharbeiten
  • Wandfliesen
  • Abhangdecken
  • Bodenfliesen
  • Fertiginstallationen

Flexible Vorgehensweise im Bauprozess

Für die laufende Fertigstellung des Word CC Bonn-Erweiterungsbaus waren Ende Januar die erforderlichen Aufträge in einem Umfang von etwa 40 Millionen Euro (netto) an die Fachfirmen vergeben worden. Die Aufträge umfassen die gesamten Hoch- und Ausbaugewerke, die mechanische und elektronische Technische Gebäudeausrüstung (TGA) sowie die Bühnentechnik im Großen Saal des Konferenzzentrums. Die Ausstattung des Objektes - beispielsweise  Tische, Stühle oder IT-Technik  - sowie die Herstellung der Konzerttauglichkeit des Großen Saals folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Der Zeitdruck gilt nicht nur für die eigentliche Bauausführung, sondern auch für alle Planungsprozesse und insbesondere die Vergaben der Bauleistungen. Daher hat der Stadtrat die Verwaltung per  Beschluss ermächtigt, Ausgaben für Nachträge in einer Größenordnung bis zu 100.000 Euro zu tätigen, ohne damit vorab die politischen Gremien befassen zu müssen. Die Politik wird im Rahmen eines Berichtswesens nachlaufen und aktuell hierrüber informiert. Dies bedeutet eine weitere Flexibilisierung in diesem komplexen Bauvorhaben.

Projekt im Rahmenterminplan

Das vom Volumen her größte Bauprojekt der Stadt Bonn befindet sich nach wie vor im zwischen der Projektbeteiligten vereinbarten Rahmenterminplan. Sofern alle eng gestaffelten einzelnen Planungs- und Bauschritte reibungslos vollzogen werden können, ist die Fertigstellung und bauordnungsbehördliche Abnahme noch im Herbst 2014 möglich. Unter dieser Voraussetzung kann dann auch eine Übergabe des betriebsfertigen Konferenzteils an den künftigen Betreiber, die Bonn Conference Center Management GmbH (BonnCC) Anfang 2015 erfolgen.  

WCCB-Hotel

Nachdem der Rat der Stadt Bonn Ende März 2014 dem Verkauf des WCCB-Hotels an DevelopVisio Real Estate Konferenzhotel Bonn GmbH, eine Objektgesellschaft der BonnVisio Gruppe, die unter anderem in den letzten zehn Jahren den Bonner Bogen entwickelt hat, zugestimmt hat, geht es jetzt um die Abstimmung zwischen der Stadt Bonn und dem Investor hinsichtlich der Schnittstellen zwischen den Bauteilen. Bis Ende Mai 2014 soll nach dessen Angaben der Bauantrag gestellt werden, um anschließend planen und bauen zu können, damit das Hotel in der zweiten Jahreshälfte 2015 eröffnet werden kann.

 




 


 

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