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Wohnmobilstellplatz "An der Rheinaue" soll bleiben


11.04. 2014

ib - Der Wohnmobilstellplatz "An der Rheinaue" soll in verkleinerter Form weiter betrieben werden. Das geht aus einer Mitteilungsvorlage der Stadtverwaltung für die Bezirksvertretung Bad Godesberg am 7. Mai hervor.

Die Verwaltung hatte die in Rheinauen- und Rheinnähe gelegene Fläche in der Stichstraße an der Ludwig-Erhard-Allee Anfang 2013 testweise als attraktiveren Ersatz zu dem wenig frequentierten Wohnmobilstellplatz „An der Josefshöhe“ ausgewiesen und eine einjährige Erprobungsphase beschlossen.

Die Bilanz des Testbetriebs fällt gemischt aus: Die 18 Stellplätze waren auch im Sommer nicht vollständig ausgelastet. Stichprobenartig durchgeführte Ortsbesichtigungen haben ergeben, dass höchstens fünf Stellplätze gleichzeitig genutzt werden. Zudem parken Besucher der Rheinaue und des Rheinauenrestaurants weiterhin gewohnheitsmäßig ihre Pkw dort. Bei „Rhein in Flammen“ wird der Platz überdies als Stellfläche für Rettungsfahrzeuge gebraucht, so dass er dann für Wohnmobile gesperrt ist.

Nutzer kritisierten außerdem, dass der Platz aufgrund der Lage zwischen Autobahn (Konrad-Adenauer-Brücke), Stadtbahn und Ludwig-Erhard-Allee sehr laut sei. Zusätzlicher Lärm entstehe, wenn die parkenden Pkw an- und abfahren. Negative Rückmeldungen gab es zudem wegen nicht ausreichender Hinweisbeschilderung, wegen der fehlenden Infrastruktur (Stromanschluss, Frischwasserversorgung, Abwasserentsorgung) und weil Einkaufsmöglichkeiten im näheren Umfeld fehlen.

Positiv wurden vor allem die zentrale Lage im Stadtgebiet und gute Erreichbarkeit mit guter Anbindung an die Autobahn und an den Bus und Bahn sowie die großzügige Bemessung der Parkbuchten bewertet.

Stellplatz soll auf sieben Plätze verkleinert und besser ausgeschildert werden

Die Verwaltung will den Stellplatz in verkleinerter Form mit sieben Plätzen unentgeltlich und ohne weitere Infrastruktur weiterführen. Die derzeit in der Einmündung des Stichweges befindlichen Informationstafeln sollen an den verbliebenen Parkplätzen konzentriert werden. Außerdem soll die Beschilderung der Zufahrt von der Ludwig-Erhard-Allee verbessert werden.

Die Verwaltung begründet dies unter anderem damit, dass sich die Lärmbelästigung nur durch aufwändige und teure Lärmschutzmaßnahmen verringern lässt. Zudem ist der Bau einer Versorgungs- und Entsorgungsstation derzeit weder im städtischen Betrieb noch durch einen privaten Betreiber verlässlich kalkulierbar. Denn das Grundstück hinter dem Wohnmobilstellplatz (der ehemalige Hubschrauberlandeplatz), das einzig durch den Stichweg erschlossen wird, soll mittelfristig bebaut werden. Dabei würde der gesamte Baustellenverkehr über diesen Stichweg fließen, und der Platz könnte nicht mehr als Wohnmobilstellfläche genutzt werden.

Standort Campingplatz „Genienaue“ als ruhige Alternative

Für Wohnmobilisten, die in erster Linie Erholung und Ruhe suchen, sieht die Verwaltung eine (kostenpflichtige) Standplatzalternative in einem seit vielen Jahren bestehenden, privat betriebenen Campingplatz in der Mehlemer Genienaue. Der Platz ist landschaftlich attraktiv in direkter Rheinlage gegenüber dem Drachenfels gelegen. Sämtliche erforderlichen Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen sind vorhanden, ebenso eine gute Anbindung an das Bonner und das Bad Godesberger Zentrum per Rad, Bus und Bahn. Einkaufsmöglichkeiten sind im 800 m entfernten Mehlemer Ortsteilzentrum gegeben.

Der Campingplatz wird nach Auskunft der Betreiberin trotz fehlender „Wohnmobil-Ausschilderung“ und ohne Eintrag in die einschlägigen Wohnmobilforen im Internet derzeit schon von Wohnmobilisten angefahren. Die Verwaltung will hier eine gezielte Beschilderung für Wohnmobile installieren und den Platz in entsprechenden Fachmagazinen und Foren bewerben. Dem steht die Platzbetreiberin sehr positiv gegenüber.




 


 

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