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Stadtbahn-Haltestelle Stadthaus: Künftig bequemer ein- und aussteigen


29.01. 2014

ib - Die Weichen für den barrierefreien Ausbau der Stadtbahnhaltestelle Stadthaus sind gestellt: Am Dienstag, 28. Januar, hat der Hauptausschuss des Rates der Stadt Bonn die Modernisierung und den Umbau dieses Haltepunktes nach den Ausbauplänen des Tiefbauamtes beschlossen.

Nachdem die Baumkommission der erforderlichen Rodungsaktion in ihrer letzten Sitzung einstimmig zugestimmt hat, können die Baumfällarbeiten voraussichtlich am Montag, 10. Februar, stattfinden. Diese sind die Voraussetzung für den im Frühjahr beginnenden, zirka einjährigen Umbau.

Die Stadtbahnhaltestelle am Stadthaus besteht zurzeit aus zwei Niederflurbahnsteigen und ist eine der letzten Haltestellen zwischen Siegburg und Bonn-Hauptbahnhof, die noch nicht für mobilitätseingeschränkte Menschen oder Eltern mit Kinderwagen ausgebaut ist. Das soll sich bald ändern.

Die künftige Haltestelle, die wie heute als Außenbahnsteig angelegt wird, gliedert sich dann in einen Hochbahnsteig für die Stadtbahn (Linien 66 und 67) und einen Flachbahnsteig für die Straßenbahn. Sie wird von der Stadthausplattform über Treppen und zwei Aufzüge erreichbar sein. Von der Kreuzung Berliner Platz/Oxfordstraße aus dienen jeweils eine Rampe und die Niederflurbahnsteige als barrierefreie Zugänge.  Den Hochbahnsteig in Fahrtrichtung Hauptbahnhof und die parallel liegende Bushaltestelle verbindet zusätzlich ein Fußgängerüberweg mit Ampel.

22 Meter lange Überdachung aus Glas und Stahl

Der 60 Meter lange und 4,60 Meter breite Hochbahnsteig soll auf beiden Seiten von einer 22 Meter langen Glas-Stahl-Konstruktion überdacht werden. Nur diese Länge wird bezuschusst, für eine Verlängerung stehen der Stadt derzeit keine Mittel zur Verfügung. Das Tiefbauamt will aber beim Bau die Voraussetzungen für eine eventuelle spätere Nachrüstung schaffen.

Im Erscheinungsbild lehnt sich die neue Station am Stadthaus sowohl bei der Dachkonstruktion als auch im hellgrauen Belag des Bahnsteigs an die Haltestelle Bertha-von-Suttner-Platz an, allerdings als Außen- und nicht als Mittelbahnsteig.

Rodung von Bäumen und Büschen

Bereits jetzt, voraussichtlich am Montag, 10. Februar, – abhängig vom Fortgang der Fassadenarbeiten am Stadthaus -  muss das Tiefbauamt Bäume und Büsche beseitigen lassen, um das Baufeld freizumachen. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen zwar erst im Frühling, aufgrund der gesetzlichen Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetztes dürfen aber vom 1. März bis zum 30. September keine radikalen Rückschnitte von Hecken und Gehölzen sowie Baumfällungen erfolgen.

Zwei der Bäume – eine neun Meter und eine zehn Meter hohe Rot-Eiche – fallen zusätzlich unter den Schutz der städtischen Baumsatzung. Daher musste die Baumkommission über deren Beseitigung befinden. Zusätzlich werden zwei weitere, kleinere Bäume – eine Sumpf-Eiche und eine Schwarz-Kiefer - sowie Sträucher entfernt.

Für die Baumfällarbeiten muss ein Hubsteiger eingesetzt werden, für den zunächst vorübergehend eine Fahrspur in Fahrtrichtung Alter Friedhof gesperrt werden muss. Dann wechselt der Hubsteiger auf die andere Straßenseite und auch dort muss für die Arbeiten – die zu fällenden Bäume werden von der Krone aus zurückgesetzt – eine Fahrspur in Richtung Berliner Platz/Oxfordstraße vorübergehend entfallen. Diese Sperrungen werden am 10. Februar außerhalb des Berufsverkehrs erfolgen. Wegen dieser Behinderungen wartet die Stadt den Abschluss der derzeitigen Demontage der Vorhangscheiben am Stadthaus gegenüber der Haltestelle ab.

Finanzierung und Verkehrsführung während des Umbaus

Insgesamt kostet der barrierefreie Umbau nach derzeitiger Schätzung rund 4,773 Millionen Euro netto. Das Land NRW hat zwischenzeitlich die rund 90prozentige Förderung zugesagt.

Die für die Sommerferien geplanten Sanierungen der Fahrbahnübergänge auf der Nordbrücke lassen Auswirkungen auf den gesamten Stadtverkehr befürchten. Daher hat das im Tiefbauamt installierte Baustellenmanagement dafür gesorgt, dass für die Modernisierung der Stadtbahnhaltestelle Stadthaus am Berliner Platz während der Sommerferien einspurige Verkehrsführungen vermieden werden.




 


 

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