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Stadt errichtet zunächst an vier Standorten Unterkünfte für Flüchtlinge


26.09. 2013

ib Bonn - Noch ist nicht genau bekannt, wie viele weitere Flüchtlinge, vor allem aus Syrien, die Stadt Bonn in den nächsten Wochen und Monaten aufnehmen wird. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren.

Vier Standorte werden deshalb zunächst vom Städtischen Gebäudemanagement so schnell wie möglich hergerichtet:

  • Für jeweils 100 Menschen sollen vorübergehend Wohn-Container auf dem Gelände der Ermekeil- bzw. der Gallwitz-Kaserne aufgestellt werden; die Stadt geht dabei von zwei bis drei Jahren für die Nutzung dieser Standorte aus.
  • In der Gerhart-Hauptmann-Straße werden ebenfalls Wohn-Container aufgestellt, hier ist allerdings notfalls auch eine längere Nutzung vorgesehen.
  • Weitere 38 Plätze sollen in den sogenannten „Dormitories“, einer Siedlung, die im Auftrag der amerikanischen Verwaltung für deutsche Angestellte erbaut wurde, in der Hans-Böckler-Allee eingerichtet werden.

„Wir haben die rechtliche und auch die moralische Verpflichtung, diese Menschen, die vor Krieg und Tod flüchten, mit offenen Armen und offenen Herzen aufzunehmen. Als deutsche UNO-Stadt stehen wir dabei in einer besonderen Verantwortung“, sagte Sozialdezernentin Angelika Maria Wahrheit am Dienstagabend im Hauptausschuss.

Der Verwaltungsvorstand hatte am Vormittag die nächsten Schritte festgelegt. Die Sozialdezernentin  kündigte an, die Anwohnerinnen und Anwohner der jetzt ausgewählten Standorte frühzeitig und umfassend zu informieren. Sie bekräftigte, dass die soziale Betreuung der Flüchtlinge sichergestellt sein wird. Außerdem wird auf Anregung des Ausschusses ein interfraktioneller Arbeitskreis eingerichtet, der die Aufnahme von Flüchtlingen begleiten wird. Die Politik hatte in der Sitzung Unterstützung für den Weg der Verwaltung signalisiert.

Aktuell leben bereits 210 Flüchtlinge aus aller Welt in Bonn in Übergangswohnheimen, 55 in städtischen Notunterkünften, 56 in Wohnungen. Die städtischen Einrichtungen sind damit längst überbelegt. Gleichzeitig fehlen diese Unterkünftige für Obdachlose und Menschen, die wohnungslos werden.

„Wir suchen deshalb mit Nachdruck in der ganzen Stadt weiterhin nach dezentralen Möglichkeiten, um Flüchtlingen eine gute Unterkunft bieten zu können“, so die Beigeordnete.

Fest steht, dass NRW zunächst 1050 Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen wird, die Ministerpräsidentin hat aber bereits angekündigt, dass das Land NRW bereit sei, darüber hinaus mehr Syrerinnen und Syrern Zuflucht zu gewähren.

Wo die Menschen in NRW jeweils leben sollen, dass ist noch nicht entschieden. „Unter Zugrundelegung der bisherigen Zuweisungspraxis gehe ich davon aus, dass wir bis 31. Dezember 2014 mindestens 500 neue Plätze schaffen müssen“, so Sozialdezernentin Wahrheit.




 


 

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