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Der Verkehr rollt über den Trajektknoten


04.07. 2013

ib - Bonns neuer, voll signalisierter Kreisverkehr auf der Bundesstraße 9 ist eingeweiht: Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und der stellvertretende Bezirksbürgermeister Arno Hospes haben am Donnerstagnachmittag, 4. Juli, bei einer kleinen Feierstunde symbolisch ein Absperrband durchschnitten und den so genannten Trajektknoten freigegeben. Das Projekt war Ende Juni planmäßig abgeschlossen worden.

Mit dem Kreisverkehr wird der Arbeitsplatzschwerpunkt Bundesviertel (z.B. Deutsche Post DHL oder Deutsche Welle) besser erreichbar. 4,5 Millionen Euro kostet der wichtige Verkehrsknoten auf der Brücke über die tiefer laufende Marie-Kahle-Allee im Kreuzungsbereich mit der Friedrich-Ebert-Allee. Die Maßnahme wird noch aus der Entwicklungsmaßnahme Bundesviertel fast vollständig von Bund und Land finanziert.

„Der Verkehr wird im Kreisel durch Ampelanlagen geregelt. Zum einen aufgrund seiner Dimension, immerhin misst der Kreisverkehr im Außenradius 36 Meter. Zum anderen aufgrund der vielfältigen Verkehrsbeziehungen - schließlich kann man nun aus allen Richtungen in alle Richtungen fahren. Auch für den Fußgänger- und Radverkehr wurde eine Möglichkeit zur Querung der B9 geschaffen“, sagte der Oberbürgermeister bei der Eröffnung. Er dankte den Geldgebern, die mit ihrer Finanzierung die Entwicklungsmaßnahme Bundesviertel möglich gemacht hätten: Er dankte allen Beteiligten für die gelungene, termin- und kostengerechte Umsetzung und den Autofahrern für ihre Geduld, da es während der Bauzeit zu Beeinträchtigungen kam, obwohl der Verkehr die Baustelle stets passieren konnte. Nimptsch: „Wenn ich mir den fertigen Kreisverkehr so ansehe, kann ich sagen: es hat sich gelohnt.“

Grundsatzbeschluss zur B9 im Jahre 1989

Im Jahr 1989 hatte der Bonner Stadtrat den Grundsatzbeschluss gefasst, die B9 zwischen Bundeskanzlerplatz und Wurzerstraße zur Bundesallee umzugestalten. Mit dem Bau des Trajektknotens, den der Stadtrat im Oktober 2011 beschlossen hatte, ist eine der letzten Einzelmaßnahmen in diesem Abschnitt umgesetzt worden. Voraussetzung für den Bau des Kreisverkehrs war zuvor die Verlängerung des Stadtbahntunnels zwischen Heussallee und Ollenhauerstraße sowie die 2011 abgeschlossene Verlegung der Stadtbahnhaltestelle Ollenhauerstraße.

 Im Jahr 2014 wird zum Abschluss der stark sanierungsbedürftige B9-Bereich zwischen Langenbachstraße und Ollenhauerstraße ausgebaut. Dann wird die gesamte Bundesallee fertiggestellt sein.

Arbeiten begannen Ende April 2012

Die Arbeiten für den Trajektknoten begannen Ende April 2012. Das Projekt umfasste die westliche Verbreiterung des Brückenbauwerks der Friedrich-Ebert-Allee über die Marie-Kahle-Allee; der Brückenbereich an der östlichen Seite war vorab bereits 2007 verbreitert worden. Für die Brückenerweiterung waren die Abbrüche der Rampe für die geplanten neuen Verkehrsanlagen - mehrspurige Zufahrten zum voll signalisierten Kreisverkehr und Neugestaltung der Fahrbahnrandzonen -, der Fahrbahnkappe an der vorhandenen Brücke und der Kragarme des Bestandsbauwerkes erforderlich. Im Bereich der bereits ausgeführten östlichen Brückenverbreiterung waren noch restliche Abbrucharbeiten an den Flügelwänden der alten Brücke notwendig.

Nachdem sich die Arbeiten die ersten Monate unter der Kreuzung abgespielt hatten, begannen im September 2012 die Straßenbauarbeiten. Als erstes wurde die Brückenplatte betoniert. Insgesamt wurden für die Trajektbrücke 350 Kubikmeter Beton verbaut – das entspricht 50 Lastwagen-Ladungen. Im Anschluss wurden zunächst alle vier Fahrbahnen provisorisch auf die östliche Seite verlegt, später auf die westliche, um die notwendigen Straßenarbeiten fortsetzen zu können. Die Installation der Beleuchtung und der Ampelanlagen sowie Markierungsarbeiten bildeten den Schlusspunkt.

In Zusammenhang mit dem Bau des Trajektknotens mussten 29 Bäume entfernt werden. Als Ersatz werden im Herbst 47 neue Bäume gepflanzt.




 


 

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