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Gelände der Landwirtschaftskammer NRW in Roleber: Vorbereitende Untersuchungen für einen möglichen Entwicklungsbereich


27.02. 2013

ib - Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen gibt 2015 ihren Standort an der Siebengebirgsstraße in Roleber auf. Um die beiden Ortsteile Holtorf und Holzlar weiter zu entwickeln, möchte die Verwaltung für das frei werdende Areal und angrenzende Flächen vorbereitende Untersuchungen für einen möglichen Entwicklungsbereich auf den Weg bringen. Eine entsprechende Vorlage steht auf der Tagesordnung des Planungsausschusses am 19. März und der Bezirksvertretung Beuel am 10. April.

Im Bereich der Landwirtschaftskammer könnten nach Auffassung der Verwaltung Wohnraum und neue Arbeitsplätze geschaffen, die soziale Infrastruktur und die verkehrliche Anbindung verbessert werden. Hintergrund ist unter anderem der hohe Wohnungsdruck in Bonn. Die Verwaltung dazu: „Aufgrund der vergleichsweise zu geringen Anzahl an Wohneinheiten, die durch Innenentwicklung neu geschaffen werden können, der gleichzeitig fehlenden Baulandpotenziale und des Erhaltungsanspruchs von Freiflächen (…) kann dem Bedarf an Wohnraum nur unzureichend Rechnung getragen werden.“

Eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme ist ein Instrument des Baugesetzbuchs. Ortsteile  und andere Teile des Gemeindegebiets können wegen ihrer besonderen Bedeutung im Rahmen einer städtebaulichen Neuordnung einer neuen Entwicklung zugeführt werden. Voraussetzung ist, dass das Wohl der Allgemeinheit dies erfordert, insbesondere zur Deckung eines erhöhten Bedarfs an Wohn- und Arbeitsstätten.

Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen soll ein externes Büro prüfen, ob ein Entwicklungsverfahren das geeignete Instrument für eine schnelle Neuordnung der Flächen der Landwirtschaftskammer NRW einschließlich des angrenzenden Bereichs ist. Das Areal liegt zwischen Siebengebirgsstraße, Ungartenstraße, Holtorfer Bach/Wielesbach und Rodeweg. Die Verwaltung betont: „Mit der hier vorgelegten Abgrenzung des Bereichs wird die Größe eines möglicherweise zu bebauenden Areals keineswegs vorweggenommen.“

Die Gutachter sollen die potenziellen Bauflächen ermitteln, Aussagen treffen zum Bedarf und der Verträglichkeit verschiedener Wohnformen, die soziale und technische Infrastruktur sowie weitere Nutzungen wie Einzelhandel, Dienstleistungen und Arbeitsstätten prüfen und schließlich eine Kosten- und Finanzierungsübersicht erstellen. An den vorbereitenden Untersuchungen werden die Träger der öffentlichen Belange beteiligt.




 


 

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