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BERICHT AUS BONN/KULTUR - Katinka Bock gewinnt den Dorothea-von-Stetten-Kunstpreis 2012


02.11. 2012

ib Bonn - Die Entscheidung der Jury ist gefallen: Katinka Bock ist die diesjährige Preisträgerin des mit 10 000 Euro dotierten Dorothea-von-Stetten-Kunstpreises. Im Votum der Jury heißt es: "Die Künstlerin überzeugt durch die Verwendung einfacher, natürlicher Materialien, mit denen sie auf stets sehr nachvollziehbare und dabei beeindruckende Art und Weise subtile und sinnlich erfahrbare Spannungsverhältnisse aufbaut, oder skulpturale Balancen herstellt. Dabei gelingt es ihr, das künstlerische Feld über die verschiedensten Medien wie Skulptur, Film, Papierarbeiten, Installationen, ja sogar Malerei gleichermaßen eindrucksvoll zu bearbeiten."

Zum fünfzehnten Mal präsentiert das Kunstmuseum Bonn bis zum 6. Januar das Werk der Gewinnerin und vier ihrer Mitbewerberinnen. Ausgewählt für die Präsentation im Kunstmuseum wurden neben Katinka Bock (* 1976, lebt in Paris und Berlin) die Künstlerinnen Laura Bielau (* 1981, lebt in Leipzig), Nina Canell (* 1979, lebt in Berlin), Erika Hock (* 1981, lebt in Düsseldorf und Gent) und Kathrin Sonntag (* 1981, lebt in Berlin). Das Juryurteil ist zur Eröffnung der Schau am Mittwoch von Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch bekanntgegeben worden

Seiner Konzeption folgend wendet sich der Preis an eine jüngere Künstlergeneration, konkret gesagt an Künstlerinnen und Künstler, die das 36. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und noch keinen internationalen Bekanntheitsgrad besitzen. Er hat sich demnach die Pflege des künstlerischen Nachwuchses zum Ziel gesetzt.

Die Förderung besitzt zwei zentrale Aspekte. Zum einen soll den nominierten Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit geboten werden, ihre Arbeiten in einem international operierenden Museum zu zeigen und sie dadurch einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Zum anderen soll die ausgelobte Preissumme sicherstellen, dass der von einer Jury einen Tag vor der Ausstellungseröffnung ermittelte Preisträger sein Werk unter relativer finanzieller Sicherheit weiterentwickeln kann.

Der Jury gehören an: Valeska von Rosen (Ruhr-Universität Bochum), Gregor Jansen (Kunsthalle Düsseldorf), Thomas Florschütz (Künstler, Berlin), Berthold Pott (Sammler und Galerist, Köln), Carl Friedrich Schröer (Journalist, Düsseldorf).

Preisträger der letzten Jahre und Jahrzehnte waren Sigrun Jakubaschk (1984), Klaus vom Bruch (1986), Jochen Fischer (1988), Barbara Hée (1990), Berend Strik (1992), Thomas Florschuetz (1994), Gregor Schneider (1996), Tamara Grčic (1998), Johannes Kahrs (2000), Nicole Wermers (2002), Yael Bartana (2004), Yves Mettler (2006), Kristoffer Akselbo (2008) und Tina Schulz (2010), allesamt Künstlerinnen und Künstler, die sich -auch dank der Unterstützung des Preises - erfolgreich profilieren konnten.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Stephan Berg, Melanie Bono, Ulrike Groos, Markus Heinzelmann, Annegret Laabs und René Zechlin zum Preis von 15 Euro.




 


 

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