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BERICHT AUS BONN: In Bonn lösen Betriebe Verkehrsprobleme


18.04. 2012

Innovatives Projekt ist Teil der BMBF-Initiative ZukunftsWerkStadt. Heute gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung die 16 Städte bekannt, deren Projektvorschläge für eine nachhaltigere Stadtentwicklung zur Teilnahme an der Initiative "ZukunftsWerkStadt" ausgewählt wurden.

ib - „Betriebe lösen Verkehrsprobleme“ ist der Titel des Bonner Vorhabens, an dessen Entwicklung neben den Bonner Stadtplanern auch der durch seine Arbeiten zur umweltfreundlichen Mobilität bekannte Verkehrswissenschaftler Professor Heiner Monheim beteiligt war. Weitere wissenschaftliche Partner sind die Fachhochschule Bonn/Rhein-Sieg (Internationales Zentrum für Nachhaltige Entwicklung) und das geographische Institut der Universität Bonn. Den internationalen Blick über den Tellerrand gewährleistet eine Kooperation mit ICLEI, dem in Bonn ansässigen internationalen Städtenetzwerk für Nachhaltigkeit. Eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bonn ist ebenfalls beabsichtigt.

Mit „Betriebe lösen Verkehrsprobleme“ will die Stadt Bonn Bürgerinnen und Bürger in ihrer Eigenschaft als Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Pendler, Stadtbesucher und Einkäufer ansprechen. In ausgewählten Betrieben und Einrichtungen sollen in einem moderierten Diskussionsprozess gemeinsam mit allen Beteiligten neue Modelle der betrieblichen, umweltfreundlichen Mobilität entwickelt werden.

Neben Bonn werden auch Bottrop, Freiburg (Breisgau), Göttingen, der Landkreis Harz, Konstanz, Leipzig, Leutkirch (Allgäu), Lübeck, Ludwigsburg, Lüneburg, Münster, Norderstedt, der Rhein-Hunsrück-Kreis, Stuttgart und der Kreis Unna im Rahmen der Initiative ZukunftsWerkStadt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Sie alle wollen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, mit Politikern, Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftlern Konzepte und Maßnahmen für eine nachhaltigere Zukunft in ihren Städten entwickeln.

Die Stadt Bonn und ihre Projektpartner werden zwischen Juni 2012 bis März 2013 mit rund 200 Betrieben und Institutionen zusammenarbeiten – einer für den Standort in Bezug auf Sektoren, Größen und Branchen repräsentativen Auswahl. Bis zu 20 Betriebe werden intensiv bearbeitet, weitere 180 in einer mittleren Intensität, und schließlich erfolgt eine Abschätzung der insgesamt für Stadt und Region erzielbaren Effekte.

Bundesministerin Annette Schavan gratulierte der Stadt Bonn und hob den integrativen Ansatz des Konzeptes hervor. „Die nachhaltige Stadtentwicklung ist ein wichtiges innovationspolitisches Feld der Hightech-Strategie 2020“, sagte Schavan. „Bei der ZukunftsWerkStadt sind Bürgerinnen und Bürger von Beginn an mit eingebunden." Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, der bereits zur Auftaktveranstaltung der Initiative im Februar in Berlin die Bedeutung der Bürgerbeteiligung für die Städte der Zukunft hervorgehoben hatte, freut sich nun, mit dem Projekt „Betriebe lösen Verkehrsprobleme“ neue Impulse für die innerstädtischen Mobilitätskonzepte - und damit für ein nachhaltigeres Bonn - zu gewinnen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2012 – Zukunftsprojekt ERDE 3,5 Millionen Euro bereit, um Städte und Landkreise mit jeweils bis zu 250 000 Euro bei der nachhaltigen kommunalen Entwicklung zu unterstützen. Der Deutsche Städtetag und der Deutsche Landkreistag sind Partner der Fördermaßnahme. Universitäten und Forschungseinrichtungen begleiten die öffentlichen Diskussionen und unterstützen die Umsetzung der eingebrachten Beiträge.

OB Nimptsch: „Die 'ZukunftsWerkStadt' gibt uns die Chance, in einem sehr offenen Prozess, Mobilität neu zu denken, und ich hoffe, dass sich aus unserem Projekt auch Schlüsse darauf ableiten lassen, mit welchen Instrumentarien Städte künftig eine nachhaltigere Mobilität fördern oder gestalten könnten.“

Erste Zwischenergebnisse auch des Bonner Projekts werden bereits im Herbst 2012 auf dem vom BMBF veranstalteten FONA (Forschung für nachhaltige Entwicklung)-Forum vorgestellt.

 

 

 




 


 

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