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BERICHT AUS BONN - Angehende Mediziner für den Beruf Hausarzt motivieren


17.04. 2012

Neues Institut am Bonner Universitätsklinikum - Förderung des Landes NRW bis Ende 2014

ib - Ein neues Institut für Hausarztmedizin am Universitätsklinikum Bonn stärkt die Ausbildung zum Hausarzt. Das Pflichtfach war bisher nur durch einen Lehrbereich abgebildet. Dieser brachte den Studenten jedoch nur Teilaspekte des Berufes näher. Jetzt soll durch das neue Institut den Studenten ein umfassender und lückenloser Überblick vermittelt werden. Ziel ist es, mehr angehende Mediziner für den Beruf Hausarzt zu motivieren. Dabei sind die fächerübergreifende Ausbildung und der ausgeprägte Praxisbezug einmalig in Deutschland.

Obwohl Hausärzte eine zentrale Rolle bei der Patientenversorgung spielen, besteht derzeit deutschlandweit ein akuter Mangel. Dieser macht sich nicht nur in ländlichen Regionen bemerkbar, sondern auch in den Städten ist eine rückgängige Tendenz klar erkennbar. Um diesen Beruf für Medizin-Studenten attraktiver zu machen, haben der Leiter des Lehrbereiches Allgemeinmedizin, Dr. Klaus Weckbecker, und Studiendekan Professor Dr. Thomas Schläpfer das neue Institut initiiert. Die Ideen für dessen Struktur stammen größtenteils von Schläpfers Erfahrungen in der Schweiz. Das Land Nordrhein-Westfalen, das ein großes Interesse hat die Hausarztmedizin langfristig zu fördern, unterstützt das neue Institut mit 812 000 Euro bis Ende 2014.

Vier niedergelassene Ärzte sind die Dozenten am neuen Institut für Hausarztmedizin. Sie teilen sich eine Professorenstelle. "Eine perfekte Lösung: Das für die Lehre auf vier Personen verteilte Zeitpensum ermöglicht unseren Kollegen trotzdem noch in ihren Praxen tätig zu sein", sagt Prof. Schläpfer. Darüber hinaus verfügen sie so über Unabhängigkeit in Lehre und Forschung und sind mit Universitätsprofessoren auf gleicher Augenhöhe. Zudem gibt es sechs weitere Lehrbeauftragte und 100 Lehrpraxen, die in Bonn und der umliegenden Region verteilt sind. Dort können die Studenten ihr praktisches Jahr, das so genannte PJ, absolvieren und viele Erfahrungen sammeln. "Gerade in einer Hausarztpraxis haben sie die einmalige Gelegenheit, mit vielen unterschiedlichen Krankheitsbildern umzugehen und erste Diagnosen zu stellen", sagt Dr. Weckbecker, der Leiter des Instituts für Hausarztmedizin.




 


 

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