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Noch mehr Sicherheit im Straßentunnel Bad Godesberg


28.03. 2012

Nachrüstung von April bis November 2012 - Arbeiten in fünf Teilabschnitten - Tunnel bleibt weitestgehend geöffnet

ib – Von April bis voraussichtlich November 2012 wird das Tiefbauamt der Stadt Bonn in einer ersten Baustufe in enger Abstimmung mit einem beauftragten Sicherheitsingenieur die sicherheitstechnischen Anlagen im Straßentunnel Bad Godesberg nachrüsten und den aktuellen gesetzlichen Anforderungen anpassen. "Der Tunnel war und ist sicher", betonte Bonns Stadtbaurat Werner Wingenfeld heute bei einem Pressetermin in der Tunnel-Leitstelle an der Bonner Straße. "Wir werden die Sicherheit für die Autofahrer weiter erhöhen", ergänzten Tiefbauamtsleiter Werner Bergmann und sein Stellvertreter Peter Esch.

Im gesamten Tunnel werden zusätzliche Flucht- und Orientierungsleuchten montiert und aktiv leuchtende LED-Markierungselemente aufgebracht, damit die Fahrbahnränder künftig besser zu erkennen sind. Damit die Verkehrsteilnehmer  auch akustisch über besondere, aktuelle Entwicklungen in den Röhren informiert werden können, wird eine Lautsprecheranlage installiert. Außerdem werden die Fluchtwege und Notrufnischen farblich umgestaltet, um eine bessere Erkennbarkeit zu gewährleisten.

Hintergrund der Maßnahmen ist die erhebliche Verschärfung der geltenden Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT) nach den verheerenden Bränden in einigen Alpentunneln in den zurückliegenden Jahren. Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in der Schweiz will die Stadt darüber hinaus während der Nachrüstung mögliche Gefahrenstellen, an denen sich ähnliche Unfälle ereignen könnten, identifizieren und realisierbare Verbesserungen noch während der laufenden Maßnahme umsetzen.

In diesem Zusammenhang weist die Stadt Bonn ausdrücklich darauf hin, dass der Tunnel zum Zeitpunkt seiner Inbetriebnahme – also im August 1999 für den Hauptabschnitt und im September 2000 für die Ein- und Ausfahrt Friesdorf – den damals geltenden gesetzlichen Anforderungen entsprach. Erst danach wurden die RABT erheblich verschärft. 

Im Baustellenbereich gilt Tempo 30

Während der Arbeiten, die in fünf Abschnitte unterteilt sind und am Montag, 2. April beginnen, lassen sich Verkehrsbeeinträchtigungen nicht vermeiden. Grundsätzlich aber kann der Tunnel tagsüber zumindest einspurig in jede Richtung befahren werden. Sperrungen einzelner Fahrbeziehungen und vorübergehende nächtliche Totalsperrungen sind aber unumgänglich. Arbeiten, die eine Vollsperrung erfordern, werden ausschließlich in Nachtschichten zwischen 21 und 5 Uhr erledigt. Dann sind Umleitungsempfehlungen ausgeschildert. Im Baustellenbereich wird die Höchstgeschwindigkeit von bislang 50 auf 30 Stundenkilometer herabgesetzt; die vorhandenen Kameras zur Geschwindigkeitsüberwachung werden entsprechend angepasst.

Für den ersten Abschnitt wird die Einfahrt Godesberger Straße ab Montag, 2. April, aus Friesdorf kommend in Richtung Süden gesperrt. Etwa vier Wochen später wird zusätzlich die rechte Fahrspur in der Hauptröhre in Fahrtrichtung Süden nicht befahrbar sein.  Nach Abschluss dieser Arbeiten Mitte Juni wird dieser Bereich wieder für den Verkehr freigegeben. Im Anschluss wird die Ausfahrt zur Koblenzer Straße/B9 im zweiten Teilabschnitt für zirka vier Wochen dicht gemacht. Ab Mitte Juli sind dann die Einfahrt Koblenzer Straße/B9 und die rechte Spur der Hauptröhre in Fahrtrichtung Norden (Bonn) dicht. Diese Arbeiten dauern bis Ende September. Sobald die Nachrüstung in den Ausfahrten Friesdorf und Heiderhof/Muffendorf beendet ist, soll die Gesamtmaßnahme Anfang November abgeschlossen werden.

Die Gesamtkosten dieser ersten Baustufe der Nachrüstung betragen rund 2,3 Millionen Euro. Nach den Förderrichtlinien Kommunaler Straßenbau erhält die Stadt Bonn Zuschüsse in Höhe von 60 Prozent. Eine zweite Baustufe ist für etwa 2015 vorgesehen, hierfür sind nochmals rund drei Millionen Euro eingeplant.

 




 


 

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