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Neuer Pächter für Redoute und Redüttchen


15.07. 2011

Rat beschließt die Pachtvergabe an Dr. Rudolf und Christoph von Borries aus Köln. Voraussichtlich im Oktober soll wieder Leben in die denkmalgeschützten, historischen Gebäude einziehen. Zurzeit werden beide Häuser noch saniert. Der Abschluss der Arbeiten ist planmäßig im September. Die Stadt Bonn und die neu zu gründende Betreibergesellschaft vereinbaren einen Pachtvertrag mit zehn Jahren Laufzeit.

ib - La Redoute und das Redüttchen in Bad Godesberg haben einen neuen Pächter. In seiner gestrigen (14. Juli) Sitzung schloss sich der Stadtrat dem Votum der Bezirksvertretung Bad Godesberg und dem Ausschuss für Wirtschaft und Arbeitsförderung an und stimmte dem Abschluss eines Pachtvertrages mit dem favorisierten Bewerber zu. Vorgesehen ist eine zehnjährige Pachtlaufzeit mit einer Option um zweimal fünf weitere Jahre.

Die Redoute besteht aus unterschiedlich großen Räumen wie etwa dem Beethoven- und Gartensaal oder dem Grünen und dem Rosa Salon und ermöglicht so eine vielseitige gastronomische Nutzung.

Dr. Rudolf und Christoph von Borries (u.a. Betreiber der Wolkenburg und des KölnSKY) wollen die Küche von Redoute und Redüttchen getrennt betreiben. Natürlich wird das Haus auch unter der neuen Leitung für Veranstaltungen aller Art offen stehen. Das Redüttchen, das über 100 Sitz- und Thekenplätze verfügt,  wird nach einer innenarchitektonischen Neugestaltung täglich geöffnet sein.

Sanierung vor der Neuverpachtung

Noch bevor die neuen Pächter einziehen können, lässt die Stadt Bonn derzeit die historischen Bauwerke sanieren. Im technischen Bereich werden beziehungsweise wurden Heizung, Lüftung, Elektro und Aufzüge auf den neuesten Stand gebracht. Im Innenbereich wurden umfangreiche Malerarbeiten durchgeführt, darüber hinaus wurde das Dach saniert. Diese Maßnahmen werden voraussichtlich rund 1,8 Millionen Euro kosten und sollen pünktlich im September noch vor Beginn des neuen Pachtverhältnisses im Oktober abgeschlossen sein.

Die Geschichte von Redoute und Redüttchen

Kurfürst Max Franz ließ La Redoute 1790 bis 1792 von den Architekten Michael Leydel Vater und Sohn errichten. Hier musizierte beispielsweise der junge Beethoven vor Haydn und hier soll Mozarts "Zauberflöte" eine ihrer ersten Aufführungen erlebt haben. 1920 kaufte die damals selbstständige Stadt Godesberg die Gebäude für 1,15 Millionen Mark. 1975 wurde die Redoute zum letzten Mal umfangreich saniert und modernisiert. Von den Kosten in Höhe von rund 7,5 Millionen DM übernahm der Bund 70 Prozent. Das Redüttchen baute die Firma Günnewig für etwa 900.000 DM um.

In der Redoute fanden etwa Konzerte, Bälle, und Galadiners statt. Bund und Botschaften luden zu repräsentativen Empfängen und Veranstaltungen.

 




 


 

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