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Pachtvertrag Redoute und Redüttchen läuft Silvester aus


22.12. 2010

Sanierung bis Mitte 2011 - Stadt schreibt Pacht neu aus - Leiter des Liegenschaftsamtes bedankte sich bei Günnewig

ib-Bad Godesberg - Zum 31. Dezember geht eine Ära in La Redoute und im benachbarten Restaurant "Redüttchen" in Bad Godesberg zu Ende. Dann läuft der Pachtvertrag mit der Günnewig Hotels & Restaurants GmbH und Co.KG nach mehr als 35 Jahren aus. Günnewig hatte den Pachtvertrag nicht mehr verlängert. Der Leiter des Liegenschaftsamtes, Martin Krämer, verabschiedete sich gestern von Geschäftsführer Hardy Voges und ließ gemeinsam mit ihm nochmals die ereignisreichen Jahre Revue passieren. Krämer betonte, dass das Pachtverhältnis vom 27. März 1975 bis 31. Dezember 2010 völlig reibungslos verlaufen sei und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Das Städtische Gebäudemanagement (SGB) beginnt Anfang 2011 mit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, die auf insgesamt rund 1,8 Millionen Euro geschätzt werden und für eine Neuverpachtung der Gebäude notwendig sind. Diese Arbeiten sollen voraussichtlich zum 15. Juli 2011 beendet sein. In wenigen Wochen will das Liegenschaftsamt die Neuverpachtung ab Anfang/Mitte Juli 2011 ausschreiben.

Bund holte sich seine Leihgaben zurück

Kurfürst Max Franz ließ La Redoute 1790 bis 1792 von den Architekten Michael Leydel Vater und Sohn errichten. Hier musizierte beispielsweise der junge Beethoven vor Haydn und hier soll Mozarts "Zauberflöte" eine ihrer ersten Aufführungen erlebt haben. 1920 kaufte die damals selbstständige Stadt Bad Godesberg die Gebäude für 1,15 Million Mark. 1975 wurde die Redoute zum letzten Mal umfangreich saniert und modernisiert. Von den Kosten in Höhe von rund 7,5 Millionen DM übernahm der Bund 70 Prozent. Das Redüttchen baute die Firma Günnewig für etwa 900.000 DM um.

In der Redoute fanden etwa Konzerte, Bälle, und Galadiners statt. Bund und Botschaften luden zu repräsentativen Empfängen und Veranstaltungen. Noch zu Hauptstadtzeiten steuerte der Bund mit verschiedenen Leihgaben wie Stilmöbeln oder Teppichen zur glanzvollen Ausstattung der Räumlichkeiten bei. Das Kulturamt hatte verschiedene Bilder zur Verfügung gestellt. Jetzt hat sich der Bund seine Leihgaben wieder zurückgeholt.

Sanierung der Technik

Anfang 2011 beginnt die Sanierung der beiden Gebäude, die sich in erster Linie auf die Technik beschränkt. Das SGB geht bei der Redoute von etwa 1,629 Million Euro für das Redüttchen von 143.000 Euro aus. Bei der Redoute geht es unter anderem um die Dachsanierung sowie die Erneuerung der Heizungszentrale, der Lüftung, Aufzüge, Grundleitungen und der Elektroeinrichtungen. Im Redüttchen ist eine allgemeine Instandhaltung sowie die Erneuerung von Sanitär, Heizung, Lüftung und Elektro vorgesehen, um auch hier den "Charme der 70er-Jahre" auszutreiben. Die Arbeiten sollen Mitte Juli 2011 abgeschlossen sein, um dann die Gebäude wieder einer gastronomischen Nutzung zuzuführen.

 




 


 

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