06.08. 2010
Enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizei
ib- Das Sicherheitskonzept für Pützchens Markt wird derzeit neu bewertet. Nach der Katastrophe von Duisburg untersucht, wie bereits berichtet, die Stadtverwaltung, ob und wo es bisher noch nicht erkannte oder unzureichend eingeschätzte Risiken bei Bonner Großveranstaltungen gibt. Dabei praktizieren Stadtverwaltung und Polizei eine enge Zusammenarbeit. Notwendige Maßnahmen für sachgerechte Lösungen im Sinne der Sicherheit sollen im Vorfeld einer Großveranstaltung zwischen den Fachinstitutionen sowie dem Veranstalter abschließend abgestimmt werden
Die nächste Großveranstaltung ist Anfang September der Pützchens Markt. ‚An sechs Tagen werden über eine Million Besucherinnen und Besucher erwartet. Das Sicherheitsniveau auf Pützchens Markt ist bereits hoch und regelmäßig angepasst worden. Dennoch haben die Erfahrungen in Duisburg gezeigt, dass die Personendichte auf einem Gelände oder an einzelnen Stellen nicht so groß sein darf, dass dies schon alleine zu einer Gefährdung führt. Daneben sind die Rettungswege und Mindestbreiten von Wegen zur Anfahrt von Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeugen zu überprüfen und einzuhalten.
Hierzu gibt es eine der Versammlungsstättenverordnung angelehnte und zwischen Feuerwehr und Polizei abgestimmte Sicherheitsplanung. Da die Überlegungen für den größten Rheinischen Jahrmarkt bereits laufen, wird diese durch die Marktverwaltung anhand des vorliegenden Marktplanes überarbeitet.
Die Überlegungen sind noch nicht abgeschlossen. Über mögliche Konsequenzen wird die Stadtverwaltung die Bürgerschaft, die Besucherinnen und Besucher des Marktes, die Schausteller, die Bezirksvertretung und die Öffentlichkeit informieren.