Bonn - Die Stadt

 

Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Sprache und Service | Inhaltsbereich | Hauptnavigation | Hilfe | Suche | Seite drucken, Seite weiterempfehlen | spezielle Seitenfunktionen

Hilfe


Über folgende Tastenkominationen gelangen Sie zu den Hauptrubriken:

Zusätzlichen Service erhalten Sie über diese Tastenkombinationen:

Aktuelles Datum

19. November 2018



Hauptnavigation



 

Verschuldung der Stadt ist immer noch dramatisch


12.06. 2008

Stadtkämmerer legt 1. Quartalsbericht 2008 vor

ib - „Die Haushaltssituation der Stadt Bonn ist auch weiterhin dramatisch. Vor allem die Verschuldung ist Besorgnis erregend." Stadtkämmerer Prof. Dr. Ludger Sander legte in der gestrigen Hauptausschusssitzung (11. Juni) den 1. Quartalsbericht 2008 über die Entwicklung des städtischen Haushalts vor.


Zurzeit liegen zwar nach den Angaben des Stadtkämmerers keine Erkenntnisse darüber vor, dass sich das geplante Defizit in Höhe von 220 Mio. Euro noch weiter verschlechtert. Die Gewerbesteuerentwicklung, die Entwicklung der Sozialausgaben sowie die Zinsentwicklung stellen aber hohe Risiken im aktuellen Haushalt dar.

 

Größte Sorge macht dem Kämmerer die Verschuldungssituation der Stadt Bonn. „Sie ist dramatisch", so Sander. Zum 31. März beläuft sich der Stand der Verschuldung für Investitionsmaßnahmen auf rund 864 Mio. EUR. Mit dem jetzt verabschiedeten Haushalt gelingt es, diese Nettoneuverschuldung für Investitionen nicht weiter zu erhöhen. Rechnet man aber die Kreditaufnahme für kurzfristigen Kredite für den konsumtiven Haushalt in Höhe von rund 330 Mio. Euro dazu, ergibt sich eine Verschuldung in Höhe von 1,2 Mrd. Euro. Damit ist jeder Bonner mit rund 3.790 Euro verschuldet.

 

„Die Ursache liegt aber nicht nur in dem Gewerbesteuereinbruch des vergangenen Jahres, sondern auch darin, dass Bund und Land immer wieder Aufgaben auf die Kommunen übertragen, ohne für eine ausreichende Finanzierung zu sorgen", so Sander.

 

Nicht alles was wünschenswert ist, ist auch finanzierbar
Die geplanten Zinsen und sonstigen Finanzaufwendungen inklusive der Zinsen des Städtischen Gebäudemanagements werden sich auf rund 63 Mio. Euro belaufen und schränken die Gestaltungsspielräume stark ein. „Und aufgrund des Risikos steigender Zinsen, könnte dieser Schuldendienst noch stärker anwachsen", mahnt Sander. „Für die kommenden Jahre muss mehr getilgt werden als wir an neuen Krediten aufnehmen, damit nicht nur die Schulden für Investitionszwecke konstant, sondern tatsächlich ein Schuldenabbau erreicht wird." Das gelte besonders für die hohen Kassenkredite, die deutlich zurückgeführt werden müssten. „Nicht alles was wünschenswert ist, ist auch finanzierbar!" so der Stadtkämmerer.

 

 




 


 

© 2003 - 2018 Stadt Bonn  Impressum

Seite drucken, Seite weiterempfehlen



zurück zur Sprungnavigation