08.04. 2008
Oberbürgermeisterin und Stadtkämmerer widersprechen anders lautender Pressedarstellung
ib - Der Bonner Bürgerhaushalt bleibt bestehen. Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann und Stadtkämmerer Prof. Dr. Ludger Sander haben nach der Sitzung des Verwaltungsvorstandes ein deutliches Bekenntnis zur Fortsetzung des Dialogs über die städtischen Finanzen mit der Bürgerschaft abgelegt. Sie widersprechen damit der gestern (8. April) veröffentlichten Darstellung in einer Bonner Tageszeitung. Zwar sei die Beteiligung der Bürgerschaft an der Diskussion über den städtischen Haushalt entwicklungsfähig und das Interesse an den Veranstaltungen in den Stadtbezirken verbesserungsfähig. Das Gespräch mit den am städtischen Haushalt interessierten Bürgerinnen und Bürgern habe aber dennoch einen hohen Wert. Daher denke niemand daran, die eingeführte Form der Bürgerinformation zum Bonner Haushalt einzustellen.
Oberbürgermeisterin Dieckmann: „Der Dialog mit der Bürgerschaft war lebendig und anspruchsvoll". Stadtkämmerer Sander weist auf Überlegungen hin, auf welche Weise die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger noch stärker an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligen kann. "Die Stadtverwaltung wird sich unter Einbeziehung eines interfraktionellen Arbeitskreises mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Bürgerbeteilung beschäftigen. Unter anderem wird hier die Frage zu klären sein, inwiefern Internetforen eine Erweiterung der Diskussionsplattform für den Bonner Bürgerhaushalt darstellen können", führt Sander aus.
Das Angebot des Bonner Bürgerhaushalts wurde zum Doppelhaushalt 2008/2009 zum dritten Mal offeriert. Es gibt eine Vielzahl positiver Rückmeldungen. Vor allem die Broschüre zum Haushalt stellt für die Bürger eine große Hilfe dar, den Bonner Haushalt zu verstehen, unterstreicht Sander die Notwendigkeit, das Projekt zu optimieren und nicht einzustellen.