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Das Bonner Mausoleum von Carstanjen dient 3000 Menschen als letzte Ruhestätte


31.10. 2007

Bürgerstiftung Rheinviertel hat den Nachbau des Pantheon in Plittersdorf aufwendig sanieren lassen - 600 Interessenten haben schon eine Anwartschaft erworben

 

ib Bonn - Als Familiengruft ließ Adolf von Carstanjen Ende des 19. Jahrhunderts in Bad Godesberg einen Nachbau des Pantheon errichten. Ab dem 1. November nun kann das Mausoleum der Grafen von Carstanjen von allen Bürgern als Begräbnisstätte in Anspruch genommen werden. Träger ist die Bürgerstiftung Rheinviertel, die das Bauwerk aufwendig sanieren ließ, und es an die katholische Kirchengemeinde St. Andreas und Evergislus verpachtet hat.

Deren Pfarrer Wolfgang Picken gehört  zu den Gründern der Bürgerstiftung Rheinviertel, einem bundesweiten Pilotprojekt zur privaten Kirchenfinanzierung. "Die größte christliche Nekropole der Neuzeit", nennt Picken das Bauwerk. Dabei soll das Mausoleum auch Nicht-Christen offen stehen.  3000 Urnen können hier beigesetzt werden, 600 Anwartschaften - auch von Interessenten weit über die Region Bonn hinaus - wurden schon verzeichnet. Für regulär 15, maximal 25 Jahre, verbleiben die Urnen in der Gruft, im Anschluss wird die Asche im weitläufigen Park beigesetzt. Im Park werden auch die Platten aufgestellt, auf denen die Namen der Toten verzeichnet sind. Zudem gedenkt die Kirchengemeinde der Verstorbenen 15 Jahre lang jeweils in ihrer Todeswoche.

Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Grabplätze unterstützt die Bürgerstiftung ihre sozialen Aktivitäten besonders in der Sterbebegleitung und Hospizarbeit. Die Kosten liegen zwischen 1100 und 1800 Euro für Bürger des Rheinviertels. Für Bonner Bürger werden 15 Prozent Zuschlag erhoben, Auswärtige zahlen 25 Prozent mehr.

Weitere Informationen unter www.buergerstiftung-rheinviertel.de



 

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