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Anfrage auf Luftbildauswertung, Kampfmittel, Kampfmittelräumung


 

99000385113100 14.12.2017 14:56
Bei einem Fund von Kampfmitteln ist unverzüglich die Polizei zu informieren, Telefon 0228 - 15 0.

Die Bauherren/innen sind verpflichtet nachzuweisen, dass das Grundstück frei von Kampfmitteln ist und somit von diesem keine Gefahr ausgeht.
Der Schutz der Bevölkerung vor den Gefahren, die von Kampfmitteln ausgehen, ist eine Aufgabe der Gefahrenabwehr. Zuständig sind die örtlichen Ordnungsbehörden. Da der Umgang mit Kampfmitteln besondere Fachkunde voraussetzt, unterhält das Land zur Unterstützung der örtlichen Ordnungsbehörden einen Kampfmittelbeseitigungsdienst bei der Bezirksregierung Düsseldorf (Bezirke Düsseldorf und Köln), im Folgenden „KBD“ genannt.
Der Umgang mit Kampfmitteln ist nur dem KBD und den von ihm beauftragten Räumfirmen gestattet.

Anfrage Luftbildauswertung für Ihr Grundstück
Für eine korrekte Bearbeitung ist es unerlässlich, dass der Anfrage auf Luftbildauswertung ein Auszug aus der Liegenschaftskarte oder anderer vergleichbarer Karte (z.B. Deutsche Grundkarte)

  • mit einem Maßstab 1:1000 bis 1:5000
  • in ausreichender Ausdehnung mit mindestens 2 leserlichen Straßennamen und
  • mit eindeutiger Abgrenzung des zu untersuchenden Gebietes
    beigefügt ist. Verwenden Sie nur solche Karten, in denen Flurstücksgrenzen sichtbar sind.

Folgende Unterlagen sind u.a. für die Bearbeitung nicht geeignet:

  • Lage-, Bau-, Stadtpläne, ...
  • lediglich Angabe der postalischen Anschrift
  • ausschließliche Angabe von Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer

In der Liegenschaftskarte kennzeichnen Sie das zu untersuchende Gebiet eindeutig mit einer Umrandung oder als Flächenfüllung. Sofern möglich sollte diese Umrandung entlang von Grundstücks- oder Straßengrenzen bzw. topographischen Kartenelementen verlaufen.

Ergebnisse der Luftbildauswertung
Das Ergebnis wird dem/ der Bauherr/in per Mail zugesandt. Sollte das Ergebnis an Dritte weitergeleitet werden, wird eine handschriftlich unterschriebene Vollmacht des/ der Grundstückseigentümers/in benötigt. Diese ist der Anfrage auf Luftbildauswertung beizulegen

Welche Grundstücke sollten überprüft werden?
Um Gefahren zu vermeiden ist eine frühzeitige Überprüfung von Baustellen in gefährdeten Bereichen vor Baubeginn sinnvoll.
Empfohlen wird ein Antrag auf Kampfmittelüberprüfung.
Gemäß § 16 Absatz 1 Satz 2 der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) muss ein Baugrundstück für bauliche Anlagen geeignet sein. Darunter fällt auch die Kampfmittelfreiheit des Grundstücks. Die Kampfmittelfreiheit ist natürlich nur relevant, wenn Arbeiten im Boden vorgenommen werden sollen. Die baurechtliche Pflicht zur Klärung, ob Kampfmittel bei einem zu bebauenden Grundstück konkret zu vermuten sind und die gegebenenfalls erforderliche Veranlassung der Maßnahmen zur Ausräumung dieses Verdachtes liegt allein in der Verantwortung des/ der Bauherrn/in.

Wo ist der Antrag zu stellen?
Die Anträgeauf eine Überprüfung von Grundstücken auf mögliche Kampfmittel sind vom/ von Eigentümer/in oder deren Vertretungen über die örtlich zuständigen Ordnungsbehörden zu stellen. Um Bauverzögerungen und gegebenenfalls Baustillegungen zu vermeiden, sollten die Anträge frühzeitig - das heißt mindestens ein halbes Jahr vor Baubeginn - eingereicht werden.

Was muss der Antrag auf Kampfmitteluntersuchung enthalten?
Der Antrag ist vollständig auszufüllen. Zudem müssen folgende Unterlagen beigefügt werden:

  • die genaue Lage und jetzige Nutzung des Grundstücks
  • ein Lageplan, auf dem genau eingezeichnet ist, wo das geplante Gebäude auf dem Grundstück stehen soll (Zusatz: mit/ ohne Keller)
  • Informationen über gegebenenfalls bereits vorliegende Erkenntnisse auf Kampfmittel (Zeitzeugen, Funde auf Nachbargrundstücken)
  • die Erklärung, ob es sich um eine, gegebenenfalls  auch ehemalige, bundeseigene Liegenschaft handelt
  • eine Betretungserlaubnis des Eigentümers für das unmittelbar betroffene Grundstück, gegebenenfalls zusätzlich für Nachbargrundstücke
  • eine Übersicht über Versorgungsleitungen, falls Sondierungsmaßnahmen erforderlich werden (die Pläne sind bei den jeweiligen Versorgungsträgern, wie zum Beispiel dem Gas- oder Wasserwerk, dem Elektrizitätswerk oder der Telekom erhältlich. Sie können gegebenenfalls nachgereicht werden).

Wer trägt die Kosten der Kampfmittelbeseitigung und der vorbereitenden Maßnahmen?
Der Bauherrin oder dem Bauherrn als Grundstückseigentümerin beziehungsweise als Grundstückseigentümer und damit "Zustandstörer" nach dem Ordnungsbehördengesetz verbleiben die Kosten für Maßnahmen vorbereitender und gegebenenfalls rekultivierender Art.
Zu den Vorbereitungsmaßnahmen zählen u.a.:

  • Freie Zufahrtsmöglichkeiten für Bagger/ Bohrgeräte
  • Begehbarkeit der Detektionsfläche herstellen (Entfernen von Bewuchs/ Sträuchern/ Bäumen)
  • Ferromagnetische Störfelder im Bereich der Detektionsfläche einschließlich eines Überlappungsbereiches von:
    mindestens 5 Meter bei einer geophysikalischen Untersuchung
    mindestens 10 Meter bei einem Bombenblindgängerverdachtspunkt zu entfernen (Zäune, Fahrzeuge, Baustelleneinrichtungen)
  • Veränderungen im Profil des Geländes seit Kriegsende ermitteln (Auffüllungen, Aufschüttungen) und ggf. abtragen
  • Freilegung/Entsiegelung/ Ausflocken der Oberfläche
  • Freistellung der Fläche von allen Arten der Nutzung
  • Einmessung des/ der Verdachtspunkte
  • Verlauf sämtlicher Leitungen ermitteln ( Nötigenfalls durch Anlegen von Suchgräbern/ Vorschachtungen) verbindlich anzeigen
  • Sollten innerhalb der Verdachtspunktradien Leitungen liegen, sind diese durch geeignete Mittel (Querschächtungen, Offenlegung usw.) sichtbar frei zu legen.
  • Abteufen (Erschaffen von senkrechten Hohlräumen)
  • Einbringung von Sondierbohrungen, nach einem vom KBD empfohlenen Bohrraster mit einem Durchmesser von max. 120 mm, die ggfls. je nach Bodenbeschaffenheit mit PVC-Bohrungen (Innendurchmesser 60 mm) zu verrohren sind
  • Anmeldung zur Überprüfung, ab welchem Zeitpunkt der  KBD überprüfen kann
  • Wiederherrichtung der Flächen nach erfolgter Prüfung durch den KBD

Auf bereits früher bebauten Grundstücken in Innenstädten oder inzwischen angeschüttetem Gelände ist eine Sondierung wegen des hohen Eisenanteils im Boden dabei oftmals nicht möglich. Dort müssen dann - auf Kosten der Eigentümerin oder des Eigentümers - gegebenenfalls Probebohrungen eingebracht oder der angeschüttete Bereich bis zum gewachsenen Boden abgeschoben werden.

Für Anfragen und Beratungen wenden Sie sich bitte an den nachstehenden Ansprechpartner.

Bitte haben Sie Verständnis, dass nur per E-Mail gestellte Anfragen bearbeitet werden.




Anfragen per Mail an kampfmittel@bonn.de
E-Mail-Adresse: mailto:kampfmittel@bonn.de

Bezirksregierung Düsseldorf: Kampfmittelbeseitigung
URL: http://www.brd.nrw.de/ordnung_gefahrenabwehr/kampfmittelbese itigung/index.jsp

Bezirksregierung Düsseldorf: Kosten der Kampfmittelbeseitigung
URL: http://www.brd.nrw.de/ordnung_gefahrenabwehr/kampfmittelbese itigung/Kosten_der_Kampfmittelraeumung.html

Sonja Zavelberg
Sachbearbeiterin

Etage 3 A
Telefon: 0228 - 77 25 45
Telefax: 0228 - 77 33 90


kampfmittel@bonn.de
E-Mail-Adresse: mailto:kampfmittel@bonn.de

Malik Dine
Sachbearbeiter

Etage 3 A
Telefon: 0228 - 77 32 88


kampfmittel@bonn.de
E-Mail-Adresse: mailto:kampfmittel@bonn.de

Benötigte Unterlagen

keine

Bearbeitungskosten

keine

Stadthaus, Berliner Platz 2
53111 Bonn

Stadtplan
Stadtplan: http://stadtplan.bonn.de/index.php?request=position& scale=5000&map=Stadtplan& minX=2577285&minY=5622960& objekt=Stadtverwaltung%2C+Ordnungsangelegenheiten%2F+Lebensm ittel%FCberwachungsamt&selFields=

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Ordnungsangelegenheiten, Veranstaltungskoordination
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