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Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung


 

TMP0000 10.03.2016 12:45

Warum werden Verkehrsüberwachungsmaßnahmen dieser Art überhaupt durchgeführt?
"Musste das jetzt schon wieder sein und was soll das überhaupt? Das ist doch nur Abzocke." So denken viele Autofahrer, wenn es sie mal wieder "erwischt" hat. Aber warum werden überhaupt Geschwindigkeitsmessungen und Rotlichtüberwachungen durchgeführt?

Ziel dieser Maßnahmen ist es, in schutzwürdigen Zonen, wie beispielsweise vor Schulen oder Kindergärten, sowie an Stellen mit hohem Unfallrisiko Geschwindigkeitsüberschreitungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren und somit die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dass dies dringend notwendig ist, bestätigt auch die aktuelle Verkehrsunfallstatistik, die belegt, dass die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu den Hauptunfallursachen mit nicht selten tödlichem Ausgang gehört.

Nicht weniger schwer sind die Unfälle, die durch das Überfahren des Rotlichts an Ampeln entstehen, zumal bei diesen Unfällen mitunter auch Fußgänger beteiligt sind, die bekanntlich keine "Knautschzone" haben.

Was passiert, wenn ich einen Geschwindigkeitsverstoß begangen habe?
Für das weitere Verfahren ist die Höhe des Bußgeldes ausschlaggebend. Die Höhe des Bußgeldes für eine Geschwindigkeitsüberschreitung richtet sich nach unterschiedlichen Kriterien. Berücksichtigt wird dabei die Art des Fahrzeugs und ob der Verstoß innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften begangen wurde.

Bei Geschwindigkeitsverstößen, die mit einer Geldbuße bis 55 € geahndet werden, wird das weitere Verfahren entsprechend einer Verwarnung/Anhörung durchgeführt.

Bei Geschwindigkeitsverstößen, die mit einer Geldbuße ab 60 € geahndet werden, wird das weitere Verfahren entsprechend einem Bußgeld/Anhörung durchgeführt.

Einzelheiten zur Höhe des Bußgeldes können Sie aus dem Bußgeldkatalog des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen entnehmen (siehe unten).



Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen/ Bußgeldkatalog
URL: http://www.bmvbs.de/Verkehr/Strasse-,1448/Bussgeldkatalog.ht m

Zentrale Rufnummer Verkehrsordungswidrigkeiten

Etage 4 A
Telefon: 0228 - 77 60 77
Telefax: 0228 - 77 961 98 00


stvo@bonn.de
E-Mail-Adresse: mailto:stvo@bonn.de

Benötigte Unterlagen

keine

Bearbeitungskosten

keine

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