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20. August 2018



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Zeitfenster im August


 

Das Zeitfenster gewährt einen Blick in die Vergangenheit der Stadt Bonn

Auf dieser Seite stellen Stadtarchiv und Stadthistorische Bibliothek ein Stück aus ihren Beständen mit einer kurzen Erklärung vor.

Jeden Monat werden Fotos, Grafiken, Urkunden, Akten, Briefe und historische Bücher aus der langen Geschichte der Stadt präsentiert, die auf Weiteres neugierig machen und zu Forschungen im Stadtarchiv ermuntern möchten.

Zeitfenster August: Zum 90. Todestag des Bonner Musikdirektors Hugo Grüters (1851-1928)

Vor 120 Jahren, am 25. Juli 1898 trat Hugo Grüters seine Stelle als Städtischer Musikdirektor in Bonn an, auf die er sich genau drei Monate zuvor beworben hatte. Während seiner fast 25-jährigen Amtszeit fanden in Bonn zahlreiche bedeutende Musikfeste statt, darunter das Händel-Fest (1900), das Bonner Schumann-Fest (1906), das Brahms-Schumann-Fest (1910) und das Mittelrheinische Musikfest der Städte Bonn und Koblenz (1914). Auch die Gründung des Beethoven-Orchesters im Jahr 1907 fällt in diese Zeit.

Bewerbungsschreiben von Hugo Grüters an die Stadt Bonn auf die Stelle des Musikdirektors [SN 70/3-4].
| vergrößerte Ansicht: Bewerbungsschreiben von Hugo Grüters an die Stadt Bonn auf die Stelle des Musikdirektors [SN 70/3-4].
 
Zweitausfertigung des Bewerbungsschreibens von Hugo Grüters an die Stadt Bonn auf die ausgeschriebene Stelle des Musikdirektors aus seinem Nachlass [SN 70/3-4]. Das Original befindet sich in seiner Personalakte. [PA 1968/635]

Zu Grüters bedeutendsten Schülern zählten der Dirigent Fritz Busch und dessen Bruder, der Violinist Adolf Busch. Außerdem war er engagierter Förderer von jungen Talenten wie dem Musiker Rudolf Peters und vor allem dem Komponisten Max Reger, mit dem ihn auch eine enge Freundschaft verband.

Geboren wurde Hugo Grüters am 8. Oktober 1851 in Uerdingen als Sohn des Organisten und Chorleiters Matthäus Grüters. Nach vierjährigem Besuch des Konservatoriums in Köln trat er 1871 seine erste Stelle als Musikdirektor in Zieriksee/Holland an. 1873 wechselte Grüters nach Hamm in Westfalen und wiederum 1877 für ein Jahr nach Zweibrücken. Anschließend war er als Musikdirektor in Saarbrücken und ab 1884 in gleicher Position in Duisburg tätig.

Anfang Oktober 1922 trat Grüters in den Ruhestand und starb - vor genau 90 Jahren - am 19. August 1928 während eines Erholungsaufenthaltes in Leukerbad in der Schweiz. Seine Beisetzung erfolgte wenige Tage später auf dem Poppelsdorfer Friedhof, wo sich auch heute noch sein Grab befindet.

Der mit über vier laufenden Regalmetern sehr umfangreiche Nachlass Hugo Grüters (SN 70) befindet sich im Stadtarchiv Bonn und umfasst neben persönlichen Dokumenten sowie einer Sammlung von Konzertprogrammen aus den Jahren 1898 bis 1925 die nahezu vollständige Familienkorrespondenz von Hugo Grüters und seinen Kindern.

Zeitfenster August 2018: Hugo Grüters [PDF, 526 KB]
Datei: http://www.bonn.de/familie_gesellschaft_bildung_soziales/sta dtarchiv/zeitfenster/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR7fnh%2FbKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cj Yh2%2BhoJRn6w%3D%3D

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Sie finden hier eine Übersicht der bereits erschienenen "Zeitfenster" zum Download.


Letzte Aktualisierung: 26. Juli 2018




 


 

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