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Bilanz des Schreckens


 

1933 übernehmen auch in Bonn die Nazis das Regime. Das dunkelste Kapitel Stadtgeschichte beginnt. Bücherverbrennung, Gleichschaltung, Pogromnacht, Deportationen. Bombennächte, am 18. Oktober 1944 der schwerste Angriff, über 300 Tote. Insgesamt 1.904 zivile Todesopfer und 3.662 Kriegsbeschädigte, 4.020 Gefallene, 3.686 Vermisste, das ist die furchtbare Bonner Bilanz. 1.150 Männer und Frauen aus Bonn, davon etwa 770 jüdischer Abstammung und 50 Sinti, wurden von den Nazis ermordet.

Ein Drittel von Bonn ist zerstört, Beuel und Bad Godesberg sind nicht so stark betroffen. Rathaus, Münster, Universität, Poppelsdorfer Schloss, Klinikum, Beethovenhalle, die gesamte Altstadt nur noch Ruinen. 2.647 Wohnhäuser sind total dem Erdboden gleichgemacht, 10.414 sind beschädigt, zum Teil schwer. 700.000 Kubikmeter Schutt hinterlässt der Krieg. Die Überlebenden krempeln die Ärmel hoch, machen sich an den Wiederaufbau. Trümmerbahnen, Hungersnot und Schwarzmarkt prägen die ersten Nachkriegsjahre unter zunächst amerikanischer, dann britischer Besatzung.


Letzte Aktualisierung: 22. November 2011




 


 

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