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Stolz auf Prinzen und Husaren


 

Das 19. Jahrhundert verläuft in Bonn friedlich. Die Stadt hat ihren "demokratischen Augenblick", als Gottfried Kinkel 1848 auf der Freitreppe des Rathauses die schwarzrot- goldene Fahne schwingt und sieben Professoren der Alma Mater Bonnensis in das Frankfurter Paulskirchen- Parlament einziehen. Die Bürgerinnen und Bürger söhnen sich mit der preußischen Herrschaft aus, sind stolz auf ihre Königshusaren und auf die Berliner Prinzen, die hier am Rhein studieren. Godesberg wird zu einem viel besuchten Kur- und Badeort ausgebaut. Der Rheintourismus, von den Engländern entdeckt und romantisch verklärt, steht in hoher Blüte. Fahrten mit dem Dampfschiff zählen zu den großen Vergnügen.

Industrie und Gewerbe wachsen seit Beginn der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts auch in Bonn. Einige Branchen und Namen: Keramik (Wessel, Mehlem), Büroartikel (Soennecken), Chemie (Marquardt), Spinnerei (Jute), Tapeten (Strauven), Bonner Universitätsbuchdruckerei, Bonner Fahnenfabrik, Bonner Zeitungsdruckerei Neusser (General-Anzeiger). Zahlreiche begüterte Familien wohnen nun in Bonn und Godesberg. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist Bonn die viertreichste Stadt in Preußen, um 1910 werden 200 Millionäre gezählt.


Letzte Aktualisierung: 22. November 2011




 


 

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