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400 Jahre unter Römern


 

Umso mehr wissen wir aber von den Römern, die um 11 v. Chr. ihr erstes Kastell in Bonn errichteten. Von ihnen reden die Steine, vor allem die Grab- und Weihesteine. So kennen wir gut 200 Soldaten der Bonner Legion Flavia Minervia mit Namen. Diese Legion trug den ehrenvollen Beinamen "pia fidelis", die fromme und treue, weil sie sich von einer Verschwörung gegen Kaiser Domitian ferngehalten hatte. Am Rande des ständig wachsenden Militärlagers entsteht bald eine Handwerkersiedlung ("canabae legionis"), die sich vor allem entlang der heutigen Adenauerallee bis zur Gronau (Nordende des Rheinauenparks) ausdehnt. Der Matronenkult, die Verehrung der so genannten aufanischen Muttergottheiten, blüht auf und hinterlässt "Matronensteine".

Im Bereich des früheren Regierungsviertels wurden unlängst weitere Spuren römischer Besiedlung gefunden, darunter Wohn- und Geschäftshäuser, eine Tempelanlage sowie ein noch nicht identifizierter Repräsentationsbau. Um 450 geben die Römer ihre Garnison am Rhein auf. Reste der Anlagen werden immer wieder im Bonner Norden gefunden und kartiert.


Letzte Aktualisierung: 22. November 2011




 


 

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