
Die offene Ganztagsschule (OGS) bietet Unterricht und Betreuung unter dem Dach der Schule. OGS sollen zum lebendigen Treffpunkt im Stadtteil werden. Hier können Kinder lernen, spielen, Hausaufgaben machen, kreative und musische Angebote wahrnehmen oder Sport treiben. Zusätzlich werden sie ihren individuellen Begabungen und Schwächen entsprechend gefördert.
Liste der Ganztagsgrundschulen
Die Bundesstadt Bonn möchte möglichst viele Grundschulkinder möglichst gut und wohnortnah bilden und betreuen. Seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 sind sämtliche städtischen Grund- und Förderschulen OGS und können damit mehr als 40 Prozent der Grundschulkinder einen Ganztagsbetreuungsplatz anbieten.
Im Regelfall bleibt das unterrichtliche Angebot am Vormittag unberührt, manche Kinder gehen nach der Schule nach Hause, andere werden (nach einem gemeinsamen Mittagessen) in der Regel bis 16.30 Uhr verlässlich und qualifiziert betreut. Ausnahmen bilden die KGS Kettelerschule und die GGS Carl-Schurz-Schule, die komplett für alle Kinder der Schule OGS anbieten. Eine Ferienbetreuung wird nach Bedarf angeboten. Der Elternbeitrag für OGS wird vergleichbar zum Kindergarten nach dem Einkommen der Eltern gestaffelt und liegt monatlich derzeit bei höchstens 100 Euro.
Neu an der OGS ist, dass Schule am Vormittag und Betreuung am Nachmittag ein gemeinsames pädagogisches Konzept haben, das sich am Programm der jeweiligen Schule orientiert. Auf diese Weise ergänzen und unterstützen sich Lehrerinnen / Lehrer und pädagogische Kräfte vom Nachmittag. Neu ist auch, dass in der OGS vielfältige Kursangbote von entsprechenden Fachleuten (vom Handwerker über die Künstlerin bis zum Sporttrainer) angeboten werden . So können Kinder einen großen Teil ihrer Freizeitangebote in der vertrauten Umgebung der Schule wahrnehmen. Sie werden durch den Wechsel von fester Betreuung und frei gewähltem Angebot in ihrer Selbstbestimmung und Selbständigkeit gefördert.
Letzte Aktualisierung: 7. Februar 2008