Verein für Europäische Sozialarbeit
Bildung und Erziehung
VESBE e. V.
Gartenstraße 34
53229 Bonn
Das Werkstattjahr bietet Jugendlichen in den Klassen für Schülerinnen und Schüler ohne Ausbildungsverhältnis die Chance, ihre praktischen Fähigkeiten zu verbessern und im Betriebsalltag zu erproben. Das Werkstattjahr hilft ihnen bei der beruflichen Orientierung und erleichtert den Einstieg in die Berufswelt. Ihnen werden Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die Teil eines Ausbildungsberufes sind.
Das Werkstattjahr NRW wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.
Barbara Krause
Tel.: (02 28) 28 03 57-20
Mobil: 01 77-8 59 79 77
Jugendliche in den Klassen der Berufskollegs für Schülerinnen und Schüler ohne Ausbildungsverhältnis. Mitmachen kann, wer an keiner berufsvorbereitenden Maßnahme der Arbeitsagentur teilnimmt, von einer Förderschule kommt, oder einer Hauptschule mit Abgangszeugnis, Hauptschulabschluss Kl. 9 oder im Einzelfall Hauptschulabschluss 10 A, Migranten mit Duldungsstatus können unabhängig vom Schulabschluss teilnehmen.
Durch die enge Verzahnung von Schule und Praxis werden die Jugendlichen besonders gut auf eine Ausbildung oder Beschäftigung vorbereitet. Eine erfolgreiche Vermittlung sollte im Anschluss an das Werkstattjahr deutlich leichter fallen.
Das aktuelle Werkstattjahr startete in Nordrhein-Westfalen im August 2011 und wird am 31. Juli 2012 enden.
Die Qualifizierungen der Jugendlichen bei den Bildungsträgern begann bereits am 1. August 2011. Ein späterer Einstieg in das Programm ist möglich. Bis zum 15.11.2011 kann man sich anmelden, danach können frei gewordene Plätze noch bis 15.05.2012 nachbesetzt werden.
Das Werkstattjahr bietet nordrhein-westfälischen Jugendlichen viel praktisches Lernen und läuft im Regelfall nach folgendem Wochenplan ab:
An zwei Tagen pro Woche besuchen die Jugendlichen das Berufskolleg und verbessern Grundfertigkeiten wie Lesen, Schreiben, Rechnen und bekommen erste theoretische Einblicke in das von ihnen ausgewählte Berufsfeld.
Es ist auch möglich im Werkstattjahr den Hauptschulabschluss nachzuholen. Der Unterricht findet bei dem Berufskolleg statt.
Wöchentlich drei Tage verbringen die Jugendlichen in einer Ausbildungswerkstatt, lernen und arbeiten unter Anleitung von erfahrenen Ausbildern. Die Leistungen werden von den Bildungseinrichtungen bewertet.
Wichtig: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen möglichst anerkannte Qualifizierungsbausteine erwerben, deren Inhalte aus bestehenden Ausbildungsberufen entwickelt werden. Dabei kann es sich beispielsweise um handwerkliche Berufe, Berufe aus dem Dienstleistungsgewerbe oder um Altenpflege handeln.
Vorgesehen ist auch ein mehrwöchiges Betriebspraktikum. Hier lernen die Jugendlichen den Berufsalltag besser kennen und können Kontakte knüpfen, die ihnen beim Einstieg in eine Ausbildung oder in ein Arbeitsverhältnis nützlich sind.
Dort erproben sie die erlernten Grundfertigkeiten und können sich im Arbeitsalltag bewähren. Zudem sehen die Jugendlichen, welche Anforderungen an sie gestellt werden, wie in der Praxis gearbeitet wird und was für eine Ausbildung in dem Wunschberuf nötig ist.
U. a. ein Zertifikat über abgeschlossene Qualifizierungsbausteine, Berufsschulzeugnis
Handel, Floristik, Garten- und Landschaftsbau, Holz, Metall, Farbe
1 Jahr / 01.08.2011 - 31.07.2012
Ca. 90 Plätze
120,00 € Mehraufwandentschädigung
Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg
Es fallen keine Kosten / Teilnahmegebühren an.